Mittwoch, 29. Juni 2011

[Award] Besorgt es mir!

Preise von der die maskierten Mutti
Und zwar hübsch einen Award nach dem anderen. So langsam gehen mir auch die schlüpfrigen und doppeldeutigen Posttitel aus. Es wird langsam ziemlich eineindeutig - und das mag ich nicht. Mehrdeutigkeiten, Anspielungen und Koketterie - das ist mein Metier. 

Aber genug der einleitenden Worte und zum Thema: Ich habe wieder einen Award bekommen, meinen fünften inzwischen! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer Danke! Danke an Claudias Lesezimmerchen.

Die Regeln zum Award (Englisch, durch mich übersetzt):
#1 Tape it up on your blog somewhere. (Platziere den Award irgendwo auf deinem Blog.)
#2 Pass it along to 5 fellow super bloggers, and comment on their blog to let them know how lucky they are today! (Zeichne 5 andere Super-Blogger aus und teile ihnen per Kommentar mit, was für ein Glück sie heute haben!)
#3 When you present your Super Blogger awards, link back to the super blogger who gave it to you. (Wenn du deinen Super-Blogger-Award präsentierst, verlinke den Super-Blogger, der ihn dir gab.)

Alle Regeln sind erfüllt, lediglich die fünf Nominierten gilt es noch auszuwählen:
- Dein Blog!

Verlage verlegen mich, sie verlegen mich nicht, sie verlegen mich ...

Vor einigen Wochen hatte ich mal wieder so ein Erlebnis gehabt. Seit inzwischen bald einem Jahr genau suche ich nach einem Verlag, der einen oder mehrere meiner Romane veröffentlichen möchte.

Im Mai ergab es sich, dass ein Verlag interessiert war, er allerdings ein Zwitter ist. Sowohl klassischer Publikumsverlag, wie auch DKZV (Druckkostenzuschussverlag). Ich dachte mir, gehe ich das Wagnis ein. In Kontakt trat ich während der Leipziger Buchmesse. Dem Verlag lagen noch ein paar meiner Manuskripte vor.
Worauf fiel das besondere Interesse? Nicht auf die beiden Romane samte ausgearbeiteter Exposés, sondern auf die einzelne Kurzgeschichte, die ich beilegte. Doch nicht die Kurzgeschichte hatte sie interessiert, sondern der Roman - von dem sie annahmen, dass die Kurzgeschichte nur ein Probekapitel sei.

Da das Interesse nach einigen weiteren Briefwechseln aber verblasste bzw. dem Verlag dann doch wieder nicht in ihr Programm passte, bleibt nur die Frage: Sollte ich vielleicht Kurzgeschichtenromane schreiben? Irritierend.

Dienstag, 28. Juni 2011

[Awards] Ohhh .... so eng

Ein wirklich reizender Blog-Award!
In guter Tradition schlüpfriger Posttitel sollte dieser nicht fehlen, wenngleich ich ihn in Bezug auf den langsam mangelnden Platz in meiner Sidebar beziehe.
Mein dritter Award in kurzer Zeit. Irgendwann muss ich sie mal auslagern auf eine eigene Seite.
Natürlich möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei Mikages "Blätterrauschen" und bei "Sky's Buchrezensionen", die mir beide den The Adorable Blog Award verliehen haben!

Und da es keine Auszeichnung ohne Anstrengung gibt, müssen natürlich ein paar Aufgaben her, um alles zu rechtfertigen:
  • Binde den Award in deinen Blog ein oder veröffentliche ihn in einem Post.
  • Nominiere so viele Blogs, wie du gerne hast und verlinke sie in deinem Post.
  • Teile deinen Nominierten, per Kommentar mit, dass du ihnen diesen Anward verliehen hast.
  • Verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat und bedanke dich herzlich bei ihr.
Letzteres habe ich bereits getan. Der Award ist auch eingebunden und mit diesem Post publik. Die Nominierten für den Award sind: It's just tea und Fantasy and more ... Informiert habe ich euch inzwischen. Herzlichen Glückwunsch!



Der zweite Award (ja, es wird wirklich eng!) stammt von der allerliebsten "Meine Leidenschaft: Lesen"-Sabrina, die mir den "♥ Ur Blog Award '11" verliehen hat.
Natürlich ist damit auch wieder arbeitet verbunden, hier die Regeln:

Freu dich über diesen Award! 
Juhu!

Gib den Award an mindestens einen bis drei Buchblogs weiter.
Du öffnest die Bücher und sie öffnen dich ♥

Blätterrauschen
Leselurchs Bücherhöhle

Poste den Link zu deinem Award-Post als Kommentar an den, der dir den Award verliehen hat und an den oder die, denen du diesen Award weiter gegeben hast.
Hiermit passiert.

Beantworte die folgenden 5 Fragen:

Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?
Hier bereits beantwortet!

Wie viele Bücher besitzt du momentan und wie viele davon hast du schon gelesen?
Mein Bücherbestand schwankt zwar immer wieder, aber es dürften vermutlich 200-300 Bücher sein. Und gelesen habe ich auch etwa 200-300 Bücher. Die Bücher in meinem Regal wurden alle von mir gelesen, da gibt es keine Ausnahmen. Die Ungelesenen liegen auf meinem SuB.

Wieso bloggst du über Bücher?
Der Blog selbst entstand eher aus dem Blauen heraus. Das Rezensieren liegt aber schon eine ziemliche Weile zurück. Früher hatte ich mir da die Umstände gemacht, für eine Rezension eigene HMTL-Seiten zu codieren. Als ich besagte Website überspielt habe, speicherte ich mir die alten Rezensionen, da sie mir zu lieb waren, um sie zu löschen. Und so - auch angefeuert durch den Blog meiner guten Bekannten Sandra - entstand schlussendlich die Schmuddelecke, eines grauen Februarnachmittages.

Welches Genre hast du bisher noch nicht gelesen?
Sowohl (Auto-) Biografien wie auch klassische Liebesromane habe ich bislang noch nicht gelesen. Und garantiert noch so einiges weiteres, denn man kann Romane nur schwer in Kategorien einordnen.

Welchen Buchcharakter würdest du im realen Leben kennenlernen wollen?
 Da gibt es einige. Aus reinem Interesse: Dorian Gray, den Sternenkaiser (Aleksander XI.), Siddharta ... und viele, die mir gerade nicht einfallen.

Montag, 27. Juni 2011

[Rezension] "Forbetter Your English"

(München 2011; Verlag Langenscheidt; Autor: Eric T. Hansen; 192 S.; 12,90 €)

 

Klappentext

I'll eat the menu.

Warum solche Eins-zu-eins-Übersetzungen nur dazu führen, dass man sich den Magen an der Speisekarte verdirbt, erklärt der Hawaiianer und Sprachwissenschaftler Eric T. Hansen. In seinen unterhaltsamen und witzigen Essays beschreibt er die typischen Fehler der Deutschen beim Englischsprechen. Und weshalb eine englische Unterhaltung manchmal wesentlich verständlicher wäre, wenn man von seinem Gegenüber ein "Hä?" ernten würde.

Um auf der nächsten England- oder Amerikareise erfolgreich jedes Fettnäpfchen zu umgehen, sind die fatalsten aller sprachlichen Fauxpas in einer Liste zusammengefasst. Denn Eric T. Hansen tut auf sehr humorvolle Weise für das Englische, was Bastian Sick für das Deutsche tut.

Rezension

Claudias Bücherregal und der Langenscheidt-Verlag hatten u.a. mich für dieses Buch als Rezensenten ausgewählt. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an beide!
Und ein noch größeres Dankeschön nun, nachdem ich es gelesen habe. Denn ich habe mich köstlich amüsiert!

"Forbetter Your English" macht alles richtig, was schon Bastian Sicks "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"-Bücher geschafft haben. Doch wo sich Sick manchmal in weitschweifigen grammatischen Erklärungen verliert, hält es Eric T. Hansen recht simpel.
So, wie die englische Sprache die Dinge gern simpel hält - seiner Aussage nach. Denn eines unserer typisch deutschen Probleme beim Englischen ist, dass wir es besser sprechen wollen als die eigentlichen Muttersprachler. Und zwar das "richtige" Englisch, die Hochsprache, das Oxford-Englisch. Aber das gibt es gar nicht, klärt Hansen auf. Es gibt nicht DAS Englisch, es gibt Dialekte, nationale Varianten und besonderen Sprachgebrauch, Aussie English, King's English usw. Ich habe einmal den schön treffenden Aphorismus "Divided by a common language" gehört - und Hansen weiß es, dies gut zu erklären. Am Ende des Buches nimmt er sich beispielsweise mehrere Seiten Zeit, um aufzuklären, welche teilweise gravierenden Unterschiede es zwischen British und American English gibt. Dass ein "mate" sowohl Freund als auch Geschlechtspartner sein kann und die Aussage "I'm stuffed" sich sowohl auf Nahrung als auch Sex beziehen kann - immer abhängig vom Land, in dem man es spricht.

Doch Hansen beschäftigt sich nicht nur mit etymologischen Ursprüngen und der Sprachwissenschaft, nein; denn dann wäre das Buch auf lange Sicht reichlich dröge. Auch die üblichen Sprachfehler, die wir Deutschen gern machen, werden behandelt. Was ist beispielsweise der Unterschied zwischen "look", "see" und "watch"? Gibt es einen? Und wieso sagt einem in den USA immer jemand "You're welcome obwohl man schon seit Wochen dort lebt? Diese umgangssprachlichen Hürden werden von Hansen leicht und locker erklärt und an wirklich erlebten Geschichten festgemacht, die ihm oder seinen Freunden passiert sind. Mir hatte es jedenfalls Freude bereitet zu lesen, wie seine Freundin Charlotte am "You're welcome" verzweifelte oder die hübsche Nachbarin vehement nach dem nicht existierenden englischen Äquivalent für "Fressen" gesucht hat oder wieso eine einfache Sache denn immer ein Kuchenstück ("piece of cake") sein muss.

Doch obwohl "Forbetter Your English" keinen Anspruch erhebt, als Bildungswerk zu gelten - ist es in erster Linie ja Unterhaltungsliteratur -, so ist es dennoch ein sehr interessantes und aufschlussreiches Buch. Selbst ich habe einige neue Dinge gelernt, wobei ich immer dachte, mein English sei bereits sehr gut und "colloquial".
Das sei übrigens angemerkt: Wer das Buch lesen möchte, sollte natürlich ein paar Englischkenntnisse mitbringen, denn einige Beispielpassagen sind in Englisch geschrieben.

Als kleine Anmerkung: Eric T. Hansen ist mit seinem Buch wohl so erfolgreich, dass Langenscheidt ihm eine eigene Videokolumne spendierte:





Kurzbewertung 

Mit ganz eigenem Charme und sprühendem Witz wird das Thema englische Sprache angegangen.

Sonntag, 26. Juni 2011

[Statistik] Das Wort zum Sonntag, KW 25

Nachdem meine Leserschaft in der letzten Zeit so sprunghaft anstieg, habe ich vor, am Ende einer Woche einen Statistik-Sonntag einzuführen.
Diese Rubrik ist nicht als regelmäßige geplant und kann auch zeitlich variieren, aber ich plane um das Ende der Woche herum, damit meine Statistiken auch möglichst aktuell und stimmig sind. 

Mit diesen  einleitenden Worten möchte ich euch nun zum ersten Mal "die Karte" präsentieren:

Stand 26.06.2011
Sowie die dazugehörigen Zahlen:Von fast 400 Personen, die diese Woche meinen Blog lasen, stammten 87% aus Deutschland, etwa 5% aus den Vereinigten Staaten und knappe 4% aus Österreich. Malaysia und Luxemburg teilen sich den letzten Platz, dazwischen Frankreich und die Schweiz.
Hier finde ich es sehr interessant, dass ich verhältnismäßig viele Leser aus den USA und Frankreich habe; also aus Ländern, die gar nicht Deutsch sprechen. Mag sich hier jemand outen, wo er gerade Urlaub macht? ;-)
Der beliebteste Artikel diese Woche war derjenige zum zurückliegenden Kindergeburtstag, an dem ich teilnahm (siehe hier) und der skurrilste Suchbegriff war "entjungfert videoblog". Ich hätte den Begriff entjungfert nicht bei meiner ersten Award-Verleihung schreiben sollen, fürchte ich.

Abschließend möchte ich noch meine neuen Leser begrüßen. Seit dem letzten Beitrag hierzu sind 9 neue dazugekommen, somit inzwischen 33 regelmäßige Leser! Wie immer sind sie mit ihren Blogs oder Websites verlinkt, soweit mir bekannt. Ergänzt mich ruhig. Herzlich Willkommen an:

Misakitty

Reni

maxibiene

Die Unsterbliche♥

catha

Tanja

Charlene S.

Debbie

diti1996

Donnerstag, 23. Juni 2011

[Rezension] "Penguin Popular Classics: The Kama Sutra"

(London, 1994; Penguin Books; Autor: Unbekannt, vermutlich Vatsyayana Mallanaga; Übersetzer: Sir Richard F. Burton; 208 S.; ~ 3,95 €)

 

Klappentext

Sir Richard Burton's translation of this ancient Hindu text brought the Western reader new insights into the Indian civilization of 1.700 years ago. 

A major work of philosophy and sexology, the "Kama Sutra" is considered to be the classic guide to sexual fulfilment, although many of its practices are particular to the social codes of ancient India. Through its frank, outspoken discussion of sexual relationships and lovemaking, the 'Kama Sutra" not only influenced the society in which it was written but has enlightened future generations as to the structure and nature of that society. Burton's translation, which appeared in 1883, was republished in the 1960s, itself a time of sexual liberation, and was celebrated as a literary event of the highest importance. Written one of the most readable and enjoyable of all the classics of antiquity.

Rezension

Ja, es geht um das Buch. Warum bespreche ich es? Will ich mit sexuellen Themen mehr Besucher für meine Seite? Wird die Schmuddelecke jetzt wirklich schmuddelig?
Nein! Es geht darum, genau diese Vorurteile und Mutmaßungen auszuräumen, denn das Kama Sutra ist kein Sexbuch. Die körperliche Liebe spielt zwar eine Rolle im Buch, aber am ehesten lässt es sich  mit einem antiken Knigge vergleichen.

Und das Buch ist gut! Bedenkt man das Alter des Originals (200/300 n.Chr.) und das Alter der Übersetzung (1884), kann man sich mit der Sprachwahl arrangieren. Aber all das, was im Buch besprochen wird, ist höchst interessant. Die Ansichten zu Kultur, Gesellschaft, Ausländern, Essen, Feiern und dem ganzen menschlichen Zusammenleben wird hier erörtert. Es werden Ratschläge gegeben, wie man sich gegenüber dieser oder jener Person zu verhalten ist. Es wird erklärt, was diese oder jene Geste bedeutet - etwa, was es aussagt, wenn eine Frau einem Mann die Füße wäscht. Oder ob es für einen jungen Mann aus romantischen oder strategischen Gründen schicklich ist, eine ältere verwitwerte Frau zu heiraten., wie das alles mit der persönlichen Ehre, dem Artha (dem gesellschaftlichen Ansehen), dem Karma (Tatfolgen) oder Kama (Lust) verquickt sein könnte, wenn man es tut oder nicht tut und überhaupt, wie die damalige alt-indische Gesellschaft die Dinge gesehen hat.
Wobei es auch interessant ist, festzustellen, dass es so etwas wie eine indische Gesellschaft nicht gibt bzw. gegeben hat. Erst die Europäer haben den Subkontinent und seine Bewohner als eine Volksgruppe bezeichnet. Denn Indien ist so vielseitig und unterschiedlich wie Europa. Und Europa bezeichnet auch niemand als einen einzigen Staat.

Kurz zu einigen Daten: Das Original der Übersetzung stammt aus dem Jahr 1884 und dieses Buch ist ein Nachdruck der Version von 1964. Seinerzeit wollte ich es einem guten Freund als Scherzgeschenk zum Geburtstag überreichen, aber die Situation ergab sich nicht. So habe ich es irgendwann selbst gelesen.

Kurzbewertung

Interessantes Lehrstück über die Normen einer alten Gesellschaft, von der viele Inhalte auch heute noch zutreffen. Ein Schlaglicht in eine inzwischen vergangene Kultur.

Mittwoch, 22. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Ein Rückblick

Somit ist die letzte Frage gestellt, die letzte Antwort gegeben und der letzte Post getätigt. Das "30 Day Book Meme" ist damit auch für mich beendet und abgeschlossen. Es war eine grandiose Erfahrung und hat mich in jeder Hinsicht beeinflusst.
Ihr müsst entscheiden, ob zum Besseren oder Schlechteren. ;)

Jedenfalls ermutige ich jeden, sich auch einmal daran zu versuchen. Steffi hat sich mit ihrem Trend.Zum.Zweitbuch inzwischen ebenfalls daran beteiligt. Ihr viel Erfolg und euch auch!

Hier noch einmal ein Überblick überalle Fragen:

[30 Day Book Meme] Day 30 | An Author that you will read whatever they put out

Andreas Eschbach
Ihr erwartet von mir ja geradezu, dass ich Andreas Eschbach nenne. Allerdings ist das schon fast klischeehaft, weswegen ich mich innerlich dagegen sträube. Das Problem ist nur: Es ist Andreas Eschbach!

Ich hab eine Männerschwärmerei für seine Werke entwickelt. Egal welchen Roman ich bislang von ihm las, schlussendlich gefiel er mir immer. Er weiß, wie man schreibt. Er ist ein Bestsellerautor von europäischer Bedeutung. Seine Bücher wurden schon verfilmt - und er hat mit Science-Fiction begonnen.

Ich bezeichne ihn nicht als mein Vorbild und will auch nicht sein Leben nachleben. Denn auch ein Andreas Eschbach hat Fehler gemacht, war mehrmals verheiratet und hat ein, wie er zugab, schlechtes Studium angefangen.
Aber er hat mir gezeigt, da er einen ähnlichen Weg beschritt, den ich beschreiten möchte, dass man es so auch schaffen kann im Leben!

[In eigener Sache] Blogger ... X-treme!

Bei Bücher aus dem Paradies bin ich auf ein tolles Video gestoßen. Da die Meisten von uns Blogger nutzen, dürfte es für alle meine Mitbloggerinnen und meinen einzigen mir bekannten Mitblogger interessant sein:




Ich zeige mich gespannt der Dinge, die da kommen mögen. Jedoch bin ich auch der Meinung: Wordpress, MySpace - Ihr könnt gegen Blogger einpacken. Ich hab euch alle schon durch! ;-P

Dienstag, 21. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 29 | An Author that you completely avoid/hate won't read

Es gibt aus meiner Sicht keinen Autor, der so schlecht ist, dass ich ihn niemals lesen würde. Es gibt Autoren, die nicht gut schreiben und die ich auch ignoriere, die ich aber bei einem guten Buch bzw. einer Empfehlung auch wieder lesen würde.

Jeder entwickelt sich mit seiner Kunst und ich kenne Autoren, deren Werke einst absolut mittelmäßig und kaum lesewürdig waren, die aber inzwischen eine gewaltige qualitative Entwicklung hingelegt haben.

Montag, 20. Juni 2011

[SuB] Rezensionsexemplare von Langenscheidt und Mäzenen

 Claudias Bücherregal hatte u.a. mich für das Buch "Forbetter Your English" (Eric T. Hansen) ausgewählt. Da dem Langenscheidt-Verlag ihre Idee so gut gefiel, ein Gewinnspiel auf ihrem Blog zu veranstalten, hat der Verlag gleich allen Teilnehmern ein Buch spendiert - nette Geste!

Jedenfalls bin ich gerade kräftig am Lesen - und Schmunzeln - des Buchs. Es gefällt mir jetzt schon sehr gut und liest sich wirklich angenehm. Rezension folgt bald:

Forbetter Your English (Eric T. Hansen)
 Außerdem habe ich eine private Spende erhalten. Die liebe Frauke hat mir drei Bücher zugeschickt: "Venusneid" (Rita Mae Brown), "Timeline" (Michael Crichton) und "Der Club der toten Dichter" (Nancy H. Kleinbaum). Der SuB wächst weiter und weiter!

Nochmals ein dickes Danke hierfür!

[30 Day Book Meme] Day 28 | A Book you wish you never read

Das Buch eines engstirnigen, rassistischen, herablassenden oder andersartig unsympathischen Menschen. Ich komme mit so einigem klar und mag es sogar, wenn solche Themen in Romanen angesprochen und diskutiert werden. Nur kann ich es absolut nicht leiden, wenn klar ist, dass der Autor unhaltbare Ideologien verteidigt.

Ein Schriftsteller soll eine neutrale Haltung einnehmen und seinem Leser eine eigene Bewertung erlauben - oder er soll sich dem Thema ironisch annähern, wie es Douglas Adams etwa im Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" mit dem Thema Gott machte:


Sonntag, 19. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 27 | A Book you would write if you had all the Resources

Das korreliert ein bisschen mit der gestrigen Frage, aber ich wüsste so einige Bücher, die ich schreiben würde. Es wären jedenfalls meine eigenen Bücher, keine Abwandlungen oder Fortsetzungen anderer Bücher. Vermutlich würde ich meine Energie darin stecken, "Sternenleer" nochmal komplett zu überarbeiten, da ich im Konzept sehr viel Potenzial für mehr sehe, als ich schlussendlich erschaffen hatte.
Aber so geht es mir eigentlich mit fast jedem meiner Bücher. Ich bin immer unzufrieden. XD

Halt, wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir doch noch etwas ein, das ich schreiben würde: "Der Gilgamesch-Epos", sprachlich adaptiert für moderne Leser. Der altbabylonische Mythos hat mich schon immer fasziniert und ich bedaure es, dass es bislang nur so wenig brauchbares Material dazu gibt.

[Statistik und In eigener Sache] Kindergeburtstag und neue Leser

Da ich am Wochenende ziemlich herumkam, möchte ich euch kurz präsentieren, was am Samstag bei mir so passiert ist, während ich in Leder und Fiberglas gekleidet war. Denn einige von uns (d.h. 501st German Garrison) waren zu einer Geburtstagsparty eingeladen, die - in aller Bescheidenheit - großartig war. Wenige Impressionen hier:

Meine drei Lieblingsmotive - ja, das in der Mitte ist ein Baguette! ;)

Völlig zusammenhanglos möchte ich diesen Füller noch schnell dazu nutzen, meine neuen Leser zu begrüßen. Wie zum Trotz meiner letzten Statistik haben sich in den zurückliegenden drei Tagen ganze sechs neue Leser gefunden! Leute, ich bin offiziell beeindruckt. Damit verbessert sich meine Statistik auf einen neuen Leser alls 4,75 Tage und somit 24 Leser. Natürlich möchte ich die Neuen auch namentlich und, soweit angegeben, mit Blog begrüßen:


Sinje


Sky


sao-chan


Sylvia


Gwyneth


Steffi


Leselurch

Samstag, 18. Juni 2011

[Stöckchen] Wenn ich ein Buch wäre ...

Die allerliebste Sabrina von Meine Leidenschaft: Lesen hat mir ein kleines Stöckchen zugeworfen, das ich nicht unbeachtet wissen möchte:


"Wenn ich nicht ich wäre, sondern..."

... ein Buchtitel ...
Siddharta: eine indische Dichtung

... ein Fantasybuch ...
"Die Messertänzerin"

...  ein Krimi/Thriller  ...
"Die Pfad-Finderin" (noch nicht erschienen)

... ein historischer Roman ...

da ich keine lese, kann ich dazu leider keine Stellung nehmen

... ein Buchcover ...
Die Haarteppichknüpfer

... ein Genre ...
Science-Fiction, denn alles ist möglich

... ein Autor ...
Andreas Eschbach

... ein mystisches Wesen ...
Ein Tylwyth Teg - lieb, aber unruhestiftend; weder gut noch böse.

... ein Kinder-Märchen ...
Das tapfere Schneiderlein

... eine Buchseite ...
die ausgerissene, denn die meisten Leute wollen mich wieder haben

... ein Paperback (Taschenbuch) ...
Der Club der toten Dichter

... ein Hardcover (gebundene Ausgabe) ...
"Der lange Abschied" von Raymond Chandler

... ein verfilmtes Buch ...
"Das Jesus Video"

... eine Buchserie/reihe ...
Star Wars (mein Guilty Pleasure)

Und das Stöckchen fliegt weiter, in Richtung:

[30 Day Book Meme] Day 26 | A Book you wish would be written

Ja, da wüsste ich sogar vier: "Sternenleer", "Die Pfad-Finderin", "Bajonett-Brüste" und ... mehr verrate ich euch noch nicht!
Denn es handelt sich hier um meine eigenen Bücher bzw. Romane. Und technisch gesehen sind sie bereits geschrieben, nur eben nicht als Buch. Und weil es sie nicht als Buch gibt, kann ich mir wünschen, dass es sie gibt. Obwohl es sie ja schon gibt, nur halt nicht als Buch. ... Paradoxien sind was Tolles!:D

Übrigens stehe ich zurzeit im Kontakt mit einer interessierten Verlegerin für eines der Bücher; hoffentlich wird daraus was. Ansonsten heißt es halt einfach: Weitersuchen im Verlags-Dschungel.

Freitag, 17. Juni 2011

[Rezension] "Nicht alle Geister lieben mich"

(Wien 2011; Verlag Carl Überreuter; Autor: Kate Logan; 365 S.; 14,95 €)



Klappentext

Nach dem Tod des Hexenmeisters Adrian versucht Sam, ihren Anteil an den Geschehnissen zu vertuschen. Das Auftauchen eines Fremden in ihrem Garten, ein Einbruch in ihrem Haus und eine neugierige Reporterin sind dabei noch ihre geringsten Probleme. Weitaus bedrohlicher ist die Veränderung, die mit Nicholas, dem Geist, der gleichzeitig ihre große Liebe ist, vor sich geht. Nachdem er durch den Atem seines Bruders kurze Zeit lebendig geworden war, kann er die Gier nach Leben immer schwerer beherrschen. Das macht ihn auch für Sam mehr und mehr zur Gefahr. Als plötzlich auch noch die Toten aus ihren Gräbern zurückkehren, sieht Sam sich gezwungen zu handeln.

Rezension

Gleich vorab: Der Roman ist die Fortsetzung von "Der Geist, der mich liebte" und greift in der Handlung wenige Wochen nach dem ersten Band ein. Das erste Kapitel ist eine kurze Rekapitulation der Geschehnisse, so dass Neuleser wie ich auch wissen, was passiert ist. Die Zusammenfassung war gut gewesen, sonst hätten mich sicherlich so einiges im Roman mehr als nur verwirrt. Aber Kate Logan macht hier einen guten Spagat zwischen purer Nacherzählung und spannender Geschichte.

Auch für diesen Roman, wie bereits bei Susanne Rauchhaus' "Die Messertänzerin", gilt: Ich bin kein Fan von Liebesromanen, aber dieser hier hat mir bewiesen, dass er keine Schnulze. Die Zuneigung zwischen einem Menschen und einem Geist ist mir zudem viel glaubwürdiger dargestellt, als in anderer zeitgenössischer Fantasy. Bei Vampir-Romanzen muss ich immer an Menschen denken, die ein Schwein oder eine Kuh lieben statt sie zu verspeisen. Hier ist das nicht der Fall. Im normalen Volksglauben ist es nicht so, dass ein Geist unbedingt auf einen Menschen angewiesen ist, um zu überleben. Dennoch wird hier eine schöne Abhängigkeit geschaffen, denn die Liebenden Sam(antha) und Nicholas brauchen einander. Nicholas kann nur nachts wirklich erscheinen und Sam auch berühren, braucht dafür aber ihren Atem; ich hab das für mich simpel als Lebensenergie übersetzt. Und diese Energie entzieht er Sam. Entzieht er zu viel, stirbt sie. Ein heikles Spiel.

Doch neben den beiden Hauptcharakteren spielen auch andere eine Rolle - beispielsweise Ed Travis und Laura Martin mit ihrer ungleichen Beziehung zueinander. Aber ich will hier nicht zu viel an Inhalten und Charakterbeziehungen offenbaren, denn aus meiner Sicht waren gerade diese sehr spannend zu lesen im Roman.

Als sehr angenehm empfand ich den dunklen und gruseligen Ton der ganzen Geschichte. Keine romantisch verklärte Schnulze.Aber auch kein brachiales Horrorstück. Eine gute Mischung.


Kurzbewertung

Gute Fortsetzung - macht mich versucht, gleich den ersten Band mitzulesen!

[30 Day Book Meme] Day 25 | Favorite autobiographical/biographical Book

Da ich ohnehin nicht an Biografien interessierte bin, kann ich hier leider nichts bis wenig beisteuern. Ich könnte einzig mit fiktiven Biografien kommen. So ist Andreas Eschbachs "Eine Billion Dollar" im Grunde eine Biografie über ihren Hauptcharakter, John Fontanelli.

Doch, um der Frage treu zu bleiben: Ich habe kein favorisiertes auto-/biografisches Buch. Es gibt zwar einige Romane, die starke biografische Einflüsse des Autors bemerken lassen, doch keines, das wirklich als Biografie ausgewiesen ist. Tut mir leid.

Donnerstag, 16. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 24 | A Book you later found out the Author lied about

Betrogen gefühlt habe ich mich nicht nur bei einem Buch, sondern gleich bei zwei. Es handelt sich um die "Alice"-Werke von Lewis Carrol. Wie ich später herausfand, soll Lewis Carrol (bzw. Charles Lutwidge Dodgson, so sein eigentlicher Name) Teile der Alice-Geschichten als Kritik geschrieben haben.

Während seiner Lebzeit kam es wohl zu einigen Theorien betreffend nicht-euklidischer Mathematik. Chaostheorie, negative Zahlen, all dieser wunderbar komplizierte Kram. Carrol hatte sich anscheinend zeitlebens dagegen gesträubt - und all das Fantastische und Irre in Alice entstammt angeblich seiner Kritik an ebenjener Mathematik. In Alice wollte er demonstrieren, wie eine solche Welt aussieht.

Interpretation von Carrols Werken (Quelle: PhD Comics)

Da ich die Alice-Geschichten immer mit einem anderen Hintergrund betrachtete, war ich enttäuscht als ich seinerzeit davon erfuhr.

[Statistik] 111!

Seit meiner Statistik zum 1.000sten Geburtstag und dem Folgebeitrag dazu hat sich wieder was getan. Heute finde ich auch die Zeit, wieder etwas zu rechnen.
Seit dem 16. April hat sich meine Statistik wie folgt entwickelt: durch die DECKE!

Heute feiern wir 111 Tage Schmuddelecke. Ich hab ein kleines Gewinnspiel für euch und ein paar hübsche Zahlenspiele. Zunächst aber meinen neuesten Lesern noch ein dickes Danke!

Mi La
Caro
sommerwind85
nitAI
Claudia

Ich hoffe, ich habe keinen vergessen, denn das täte mir leid. Falls du seit dem 16. April zu mir gekommen bist und hier nicht verlinkt, dann gib mir einfach über die Kommentare Bescheid! Ebenso, wenn ich deine Website/Blog noch nicht verlinkt habe!

Und nun zu den Zahlen:
Inzwischen habe ich insgesamt 16 regelmäßige Leser - das sind je ein neuer Leser alle 6,94 Tage. Hier ist die Statistik leider ziemlich nach unten abgerissen! Beim letzten Mal war es ein neuer alle 2,5 Tage.

Die Voyeure hingegen haben zugenommen, pro Tag klicken mich im Durchschnitt 23,42 Besucher; das sind im Schnitt fast stündlich ein Besucher, insgesamt inzwischen weit über 2600 Besucher.
Und das, wie immer, Tag und Nacht, wochentags wie Wochenende. Ständig!

Übrigens, als kleines Gimmick: Meine Leser kommen auch aus solch exotischen Ländern wie den Philippinen, Singapur und Uruguay - die meisten aber aus Deutschland, Österreich - und den Vereinigten Staaten!

UPDATE:

Noch eine kleine Korrektur, kurz nach dem Posten sind es 17 regelmäßige Leser geworden! Damit also im Schnitt alle 6,52 Tage ein neuer Leser. Und ein Willkommen an:

Tamara

Mittwoch, 15. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 23 | Favorite Romance Novel

Ach herrje, ich glaube, ich hab noch nie einen romantischen Roman gelesen. Mir fällt beim besten Willen nichts ein!

Das bedeutet, dass ich hier etwas schummeln muss; denn einen Liebesfilm habe ich schon gesehen, der auch als Roman recht erfolgreich war:


Dazu möchte ich allerdings sagen, dass ich den Roman "Die Frau des Zeitereisenden" nie gelesen habe, es allerdings schon länger mal vorhabe; einfach, weil er nicht meiner üblichen Lektüre entspricht. Ein kleiner Ausbruch aus meinem normalen Leseschema.

[Gewinnspiel] 100-Leser-Lurchspiel

In Leselurchs Bücherhöhle gibt es seit einigen Tagen ein tolles Gewinnspiel, bei dem man Amazon-Gutscheine, Lesezeichen oder Buchtaschen gewinnen kann.

Da es dem Teilnehmer zusätzliche Lose einbringt, auf dem eigenen Blog davon zu berichten - und ich euch natürlich auchhierüber informieren möchte - findet Ihr jetzt diesen Eintrag.

Schaut doch einfach mal in der Bücherhöhle der guten Leselurch(in) vorbei. Ihre Rezensionen sind auch nicht übel. Außerdem gefällt mir ihr ganzer Auftritt; allein der "Leselurch" ist witzig. Neben meiner Schmuddelecke hab ich selten einen Blog gesehen, den man in einem Wort zusammenfassen kann. Auch wenn, wie ich hoffe, klar sein sollte, dass meine Schmuddelecke nur ironisch verwendet ist - höchstens realistisch in Bezug auf die Unordnung in meinem Bücherregal. ;)

Aber nun nochmal Werbung für die liebe Lurchie: Macht mit, es lohnt sich!

PS: Vergesst auch nicht meine eigene Aktion!

Dienstag, 14. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 22 | Favorite Series

Da es blöd wäre, Star Wars an zwei aufeinanderfolgenden Mem-Tagen zu verbraten, orientiere ich mich einfach mal bei der "größten Science-Fiction-Serie der Welt": Perry Rhodan.
Ja, wieder Science-Fiction. Es ist nicht so, dass ich keine andere Literatur lese, nur sind das meist abgeschlossene Romane und die paar Reihen oder Serien, die es gibt, haben mich einfach nicht gereizt.

Erschien bereits als dicker Sammelband


Perry Rhodan selbst ist eine Heftromanserie, die seit 1961 wöchentlich erscheint. Über die Jahre erschienen aber auch eigene Romane oder Taschenbuchreihen. "Der Posbi-Krieg" - eine sechsteilige Taschenbuchreihe von 2006/2007 - war dabei eine sehr interessante gewesen. Sie erzählte ein eigenes Abenteuer, aber grifft recht unaufdringlich auf Elemente der Seriengeschichte zurück, um alles in eine größere Handlung einzubetten. Mir gefiel die Reihe ganz gut und sie zählt klar zum Besseren, was Perry Rhodan bieten kann und weswegen ich die Serie bis heute zumindest noch im Groben verfolge.

Die andere Stiftung "Warentest" ...

Aus reiner Lust habe ich mit dem Blog bei Seittest.de eine Website-Analyse durchführen lassen. Das Ergebnis ist recht durchschnittlich, aber mir gefällt die Aussage "Die Inhalte sind von guter Qualität." Danke! :)
Hier die Ergebnisse noch im Detail:



Schmuddelecke: Lesen und Leiden des jungen C.
des SuB itte Leiden
http://schmuddelecke.blogspot.com

Inhaltliche Prüfung (30%) gut Die Inhalte sind von guter Qualität.
SPAM-Prüfung (30%) sehr gut Kaum Werbung und keine Belästigung durch SPAM.
Reputation (30%) ausreichend Die Seite ist kaum anerkannt.
Usability (10%) ausreichend Geringe Usability.
Gesamturteil befriedigend (2.5)
UPDATE:
Wie sich herausgestellt hat, sind die Angaben von Seittest doch nicht so vertrauenswürdig, wie erwartet. Angaben können sich ändern, klar. Doch: bei jedem Suchdurchlauf?! Hier findet sich beispielsweise mein aktuelles Ergebnis:  


Inhaltliche Prüfung (30%) gut Die Inhalte sind von guter Qualität.
SPAM-Prüfung (30%) sehr gut Kaum Werbung und keine Belästigung durch SPAM.
Reputation (30%) ausreichend Die Seite ist kaum anerkannt.
Usability (10%) gut Gute Usability.
Gesamturteil gut (2.3)

Zum Vergleich hat sich Sabrinas Blog (siehe Kommentare) auch von einer 2,4 in eine 2,0 oder 2,1 geändert. Auch wenn ich keine böse Absicht vermute, sondern eher technische Erklärungen, rate ich euch dennoch zu einem gewissen Maß an Vorsicht. Nehmt nicht alles für bare Münze - so wie eigentlich immer im Leben.

Montag, 13. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 21 | A guilty pleasure book

Hach, das ist diesmal einfach. Sie sind zwar alle leicht trivial, flach verfasst und hinterlassen selten einen bleibenden Eindruck nach dem Lesen, aber ich liebe viele der Romane:

Star Wars - Krieg der Sterne
Denn einem anspruchsvollen Leser sei eigentlich kein Star-Wars-Roman sonderlich empfohlen. Sie sind meist nur Merchandise zum Metaprojekt des Kriegs der Sterne, so genanntes "Fanfutter" und selten eine eigene Kunstform. Doch Ausnahmen existieren durchaus und heben sich glänzend aus der Masse heraus. Und auf diese Ausnahmen bin ich während vergangener Mem-Tage teilweise schon eingegangen:

[Stöckchen] Leser und Autoren sind ...

Ayanea von Bücher aus dem Paradies hat ein nettes Stöckchen gefunden, in dem es um das Verhalten von Lesern geht. Und da sie in ihren Schlussworten den Vorschlag äußerte, diese Fragen auch auf Autoren auszuweiten, möchte ich dem gleich folgen.
Die Fragen bleiben identisch, nur erweitere ich sie. Sollte mein Leser- und mein Schriftsteller-Ich weit auseinanderdriften, dann weise ich bei dem entsprechenden Thema darauf hin. Los geht's:

     Leser und Autoren sind Katzenliebhaber!
Das kann ich bestätigen. Seit ich ein kleines Kind bin, habe ich immer eine Katze gehabt. Katzen ziehe ich Hunden auch prinzipiell vor. Sie sind nicht so laut, dreckig und aggressiv. Zumindest meine Katzen sind es nie gewesen. Katzen sind zudem hinterhältig und sehen das Herrchen im Bestfall als gleichberechtigt. So werde ich (vorsicht, schwarzer Humor) immer lieb daran erinnert, wie der normale Mensch sein Gegenüber eigentlich behandelt.

    Leser und Autoren sind sonnenscheu.
Weniger sonnenscheu als helligkeitsscheu. Ich bin schnell geblendet und verbringe meine Zeit gern unter dem Sonnenschirm.

    Leser und Autoren sind Bauchmenschen.
Ich entscheide auch aus dem Bauch heraus, besonders beim Schreiben. Ein Charakter und eine Geschichte muss sich richtig anfühlen und darf nicht nur "logisch" sein. Als Leser entscheide ich aber auch viel mit dem Kopf, wiege das Für und Wider ab und beziehe die ökonimischen Implikationen mit ein - oder so. ;)

    Leser und Autoren sind romantisch.
Hier breche ich einmal wieder mit dem männlichen Klischee: Ich kann sehr romantisch sein. Bei mir besteht die Romantik aus kleinen Gesten und Geschenken für meine Partnerin. Bislang kam ich leider selten dazu.

    Leser und Autoren sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.
Als Leser: Ich mag Kinder, wenn sie weit weg sind!
Als Autor: Ich mag Kinder als Inspirationsquelle. Sie bringen uns oft dazu, altbekannte Dinge und eingeschliffene Sachverhalte aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

    Leser und Autoren sind Sammler, nicht nur von Büchern.
Als Leser: Ich sammle Bücher, aber verkaufe oder verschenke sie auch wieder. Es bringt mir nichts, wenn ich genau weiß, dass ich ein Buch nie wieder lesen werde. Lieber möchte ich anderen damit noch eine Freude machen. Meiner liebsten Gemeindebücherei etwa. Ich hab damals ihre SF-Abteilung fast verdoppelt!
Als Autor: Ich sammle alles! Alles kann eine Inspiration sein. Ein verbranntes Stück Papier genauso wie eine nicht mehr funktionierende Taschenuhr. Glücklicherweise weiß ich mich aber auch zu zügeln!

    Leser und Autoren lieben Kuchen und Kaffeeklatsch.

Weder als Autor noch als Leser liebe ich Kaffeeklatsch; wohl aber Kuchen!

    Leser und Autoren haben beruflich mit Menschen zu tun.
Als Leser: Ich habe früher beruflich immer mal mit Menschen zu tun gehabt. Inwieweit ich durch mein Studium mit Menschen in Kontakt komme, steht auf einem anderen Blatt.
Als Autor: Ich  bin ich gern mit Menschen unterwegs. So lerne ich Charaktere kennen, ihre Eigenarten, ihre Wünsche, Hoffnungen und Träume, ihre Ängste und Traumata. Mit Menschen umzugehen ist die beste Recherche für einen Autor. Denn so kann man glaubwürdige Romanfiguren schaffen.

    Leser und Autoren essen Bio.
Als Leser: Weder.
Als Autor: Noch.

    Leser und Autoren schreiben selber oder haben es als Kind gemacht.
Aus dem Leser C. wurde der Autor C. Bedingung erfüllt. Ich habe in der Grundschule mit dem Lesen angefangen und bin auf dem Gymnasium zum Autor geworden. Zunächst nur Forengeschichten und Chatrollenspiele, seit 2007 auch professionelle Romane und Kurzgeschichten.

    Leser und Autoren haben gute Freunde, aber davon nicht viele.
Da ich den Begriff Freund ohnehin mit sehr vielen Eigenschaften verbinde, die erfüllt werden müssen, kann ich dem zustimmen. Ich habe Hunderte Bekannte, Dutzende sehr gute Bekannte, aber nur eine Handvoll Freunde. Denn ein Freund ist für mich jemand, für den man sein Leben riskieren würde.

    Leser und Autoren spielen gerne.

Ja! Vorrangig allerdings Videospiele oder andere digitale Unterhaltung. Klassische Brettspiele habe ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr gespielt; außer Schach!

    Leser und Autoren sind hilfsbereit und gut.
Gelegentlich, hi hi. Nein, man bezeichnet mich schon als hilfsbereit; aber sich selbst zu beurteilen ist immer schwierig, deswegen überlasse ich das anderen!

    Leser und Autoren träumen gerne.
Als Leser: Selten.
Als Autor: Inspiration, klopf an meine Traumtür!

    Leser und Autoren fahren kleine Autos.
Als Leser: Ich möchte eigentlich kein Auto fahren. Ich liebe Bus- und Bahnfahrten. Da kann ich mich in meinen Sitz kuscheln und was lesen!
Als Autor: Ich habe ein Auto, aber kein Kleines. Auch wenn ich ein Kleines an sich bevorzugen würde. Braucht weniger Sprit.

    Leser und Autoren lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke.
Trifft zu, ja. Hach, schöne Erinnerungen.

    Leser und Autoren haben mit den Augen Probleme.
Ich trage zwar eine Brille, aber mein Diptrinwert ist vernachlässigbar. Ich brauche die Brille primär zum Autofahren.

    Leser und Autoren können sich stundenlang in einem Buchladen aufhalten.

Stimmt!

    Leser und Autoren haben mindestens zwei signierte Bücher im Regal stehen.


Als Leser: Ich habe ein signiertes Buch im Regal stehen, aber selbst das ist nur ein Scherz gewesen.
Als Autor: Ich hab bislang zwei Bücher signiert, zählt das? *lach*

    Leser und Autoren haben bestimmt schon mal für einen Romanhelden geschwärmt (oder schwärmen für einen).


Als Leser: Richtig geschwärmt noch nie, glaube ich. Manche Romanfiguren waren mir sehr sympathisch, aber geschwärmt habe ich noch für keine.
Als Autor: Ja, ich gebe zu, etwas für einige meiner weiblichen Romanfiguren zu schwärmen. Dann sind sie aber auch so angelegt, dass man für sie schwärmen kann oder mit ihnen leidet.

    Leser und Autoren haben schon mal Orte in den Büchern bereist.


Leider noch nicht. Aber es liegt auch daran, dass ich viel SF und Fantasy lese und die Orte einfach nicht existieren.

    Leser und Autoren besuchen gerne Veranstaltungen rund um Bücher (z. B. Messen, Lesungen, Signierstunden usw.).


Seit 2009 bin ich eifriger Besucher der Leipziger Buchmesse. Ansonsten trifft man mich bei Conventions oder Messen mit anderen Schwerpunkten auch meist in den bücherlastigen Abteilungen.

    Leser und Autoren verleihen nur ungern ihre lieb gewonnenen Bücher.


Ja! Das tue ich wirklich nur ungern. Das liegt allerdings auch daran, dass ich die Bücher meist nicht mehr wiederbekomme. Jemand schuldet mir bis heute noch "Hamlet".

    Leser und Autoren sind Nachtmenschen.


Definitiv! Ich bin Nachtmensch. Kann ich gar nicht anders sagen.

    Leser und Autoren würden sich nie von lieb gewonnenen Büchern trennen.


Lieb gewonnene Bücher sind bei mir meist zerlesen, also könnte ich sie auch gar nicht weiterreichen; verkaufen oder verschenken. Aber ich habe schon Bücher verkauft, die ich zwar mochte, aber von denen ich genau wusste, dass ich sie vermutlich nie wieder lesen werde (aber von denen ich auch wusste, dass ich sie in der Bücherei finden kann).

Sonntag, 12. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 20 | A Book you would recommend to an ignorant/racist/closed minded Person

"Wer die Nachtigall stört" ist sicherlich der Roman, für den Harper Lee im kollektiven Gedächtnis bleiben wird. Der Roman beinhaltet die unschuldige Sichtweise eines kleinen Kindes, das in einem südstaatlichen Amerika mit dem Rassismus der Menschen konfrontiert wird. Die kleine Scout, Tochter eines Anwalts, erfährt, wie ungerecht Schwarze behandelt werden, obwohl sie nichts getan haben. Und ihr kindlicher Verstand will das einfach nicht akzeptieren, warum das so sein soll.


Der Roman selbst ist wunderbar geschrieben, ich habe ihn damals im Original gelesen. "To Kill A Mockingbird". Allein die Tatsache, dass er einen Pulitzer-Preis gewonnen hat, dürfte Bände sprechen. Ich will gar nicht viele Worte verlieren, sondern einfach nur die Empfehlung: Lest ihn, es lohnt sich!

Samstag, 11. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 19 | A Book that changed your Mind about a particular Subject (non-fiction)

Nachdem mich "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" zum endgültigen SF-Fan gemacht hat, war ich über einige Jahre hinweg Trekkie. Unter anderem habe ich Romane und auch Sachbücher gelesen; sowohl fiktionale als auch echte Sachbücher.


Lawrence M. Kraus' "Die Physik von Star Trek" habe ich mir auf eine einwöchige Klassenfahrt mitgenommen. Und es hat mich beeindruckt und verändert. Durch Star Trek konnte Kraus mein ursprüngliches Interesse wechseln und mich in die Naturwissenschaft Physik einführen. Im Verlauf des Buches kam er immer mehr vom Thema Science Fiction ab und beschäftigte sich mit realer Physik. Energieerhaltung, Naturkonstanten, Punktmassen ... und schließlich Quantenphysik. Vorher hatte ich von diesen Konzepten noch nie gehört - und es sollte noch etwa vier Jahre dauern, bis ich sie im Schulunterricht durchnehmen würde. Aber ich war beeindruckt von dieser Weltsicht, die der Quantenphysik zu eigen ist. Ich begann, die Welt um mich herum mit anderen Augen zu sehen. Alles, wirklich alles, kann sich ändern - warum also nicht auch wir Menschen?
Aber hier betrete ich schon wieder Philosophie und entferne mich von Physik.

Ebenfalls erwähnen möchte ich die Lehrbüchlein der Reihe "Pocket Teacher Abi". Besonders "Geschichte" hat mich mitgerissen. Ich war schon immer vom Fach begeistert, aber durch dieses Büchlein hatte ich endlich ein Kompendium zur Hand, das ich nutzen konnte. Kurz und knapp gefasst, mit passenden Grafiken und Tabellen ausgestattet, hat es sicherlich dazu beigetragen, das ich mein Geschichtsabi mit wehenden Fahnen bestand!

Freitag, 10. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 18 | A Book you can't find on Shelves anymore that you love

Generell gibt es kein Buch, das es nicht mehr gibt. Ich weiß von keinem Roman, den ich nicht mehr finden kann. Natürlich unterlaufen die Online-Autkionshäuser oder privaten Internethändler diese Tagesfrage etwas. Müsste ich die ausschließen, dann käme ich auf einige Lieblingsbücher, die ich nicht mehr finden kann. So aber beschränke ich mich mich einfach auf ein Buch, dessen Version ich nicht mehr finde:



Über "Das Bildnis des Dorian Gray" hatte ich ja bereits einmal geschrieben, als es um eine der vielen Verfilmungen ging. Nun aber geht es um den Roman selbst. Warum ich ihn liebe? Das erfahrt Ihr an anderer Stelle. Sobald ich die Rezension online hab, findet Ihr sie hier.

Donnerstag, 9. Juni 2011

[30 Day Book Meme] Day 17 | Book turned Movie and completely desecrated

Da gibt es wenige Bücher, von denen ich das behaupte. Denn generell sehe ich Filme zu Büchern immer nur als Hommage. Und akut würde mir auch nur ein einziges Beispiel einfallen; aber hier liegt der Fall leider umgekehrt, denn der Film war zuerst da und wurde dann zum Buch.
Aber ich mache mir hier ein Schlupfloch zunutze, denn der Roman erschien vor dem Film. Also war das Buch zuerst da und wurde dann zum Film. Ich bin etwas fies an dieser Stelle, ich weiß.


Leider kann ich aber nicht anders, als Matthew Stovers Roman zu "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" als die eigentliche Geschichte zu sehen. Anakins Niedergang und Fall zur Dunklen Seite, die Auswirkungen der Klonkriege im täglichen Leben, die zunehmende Entfremdung zwischen Jedi und Kanzler Palpatine; all das wird im Roman so viel glaubwürdiger dargestellt und besser untermauert als im eigentlichen Film.
Ein persönliches Bravo an Herr Stover!

Mittwoch, 8. Juni 2011

[Award] Ich werd zum Flittchen ...

... denn schon zum zweiten Mal wurde mir jetzt ein Award verliehen; so kurz nach meiner Award-"Entjungferung". Sandra von readandbeyourself - übrigens ein großes Danke für deine lieben Worte! - hat ihn mir überreicht, den: Kreativ Blogger Award!

Und jetzt bediene ich mich kurz einmal des Copy und Paste:

Die Regeln:

Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (=dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen.
Danach überlegst du dir 3 bis 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Die 10 Dinge zu mir, ganz kurz, denn Zeit ist kostbar. ;)
  1. Ich schreibe seit 2007 professionell - und habe die gleichen Fehler gemacht, wie jeder Anfänger.
  2. Ich bin in zwei Star-Wars-Kostümclubs: Der 501st und der Rebel Legion.
  3. Ich koche gern.
  4. Ich mag Regenwetter.
  5. Ich habe das "Talent", anscheinend nur auf Frauen attraktiv zu wirken, die weit weit weg wohnen. 
  6. Ich liebe Speiseeis a la Häagen Dazs.
  7. Ich hab einen Kater mit einem Katzennamen.
  8. Ich bin Komparse und Statist.
  9.  Ich hasse den Geruch von Benzin.
  10. Ich bin Buddhist.
Puh, gar nicht so leicht, zehn Fakten zusammenzukriegen. Aber da das geschafft ist, nenne ich noch meine nominierten Blogs:

[30 Day Book Meme] Day 16 | Favorite Book turned Movie ... and we're back!

Nach meiner einwöchigen Verschnaufpause (siehe hier) geht es nun weiter mit dem 30-tägigen Buch-Mem, wie von der guten "It's Just Tea"-Amy erdacht:

Es gibt so viele gute Romane, aus denen man Filme gemacht hat. Und mir würden auch so viele einfallen, aber ich geh die Sache mal kreativ an: Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde. Ein wundervoller Roman, der erst 2009 erneut verfilmt wurde. Doch das Film erzählt seine eigene Geschichte und ist eher als Hommage an den Roman zu sehen.

Und das befürworte ich! Filme sollen keine Eins-zu-Eins-Umsetzung sein, das können sie auch gar nicht! Dann sehe ich mir lieber Filme an, die das Beste aus dem Roman übernehmen, aber ihre eigene Geschichte erzählen. Durch solche Verfilmungen erhält man selbst auch manchmal einen anderen Blickwinkel auf das geliebte Schriftstück, das die Vorlage war.

Zur Einstimmung auch gleich den Trailer für den tollen Film (den Roman rezensiere ich später):


Dienstag, 7. Juni 2011

[Award] Ich wurde entjungfert ...

Der Bücherblog-Preis.
... im übertragenen Sinne natürlich. ;)

Denn die liebe Mikage hat ihre Blätter rauschen lassen und mir den "The Book Blog's Award" verliehen. Da man aber keinen Preis ohne Anstrengung bekommt, muss ich noch drei kleine Fragen beantworten und den Preis dann zwei anderen Bloggern verleihen.

Zu den Fragen:

1. Wie viele Bücher besitzt du?

Wenn ich nur Romane zähle, die in meinem aktuellen Besitz sind: etwa 200. Wenn ich noch die Romane mitzähle, die mir einmal gehörten, dann etwa 250. Wenn ich alle Bücher zählen sollte, dann schätzungsweise 300-400.


2. Seit wann liest du?

Seit ich denken kann. Bereits in der Vorschulzeit konnte ich einfache Texte lesen. Meinen ersten Roman habe ich in der Grundschule, dritte Klasse, gelesen. Seit der vierten Klasse, also inzwischen einem guten Dutzend Jahren, lese ich regelmäßig.

3. Wie oft liest du in der Woche?

Leider viel zu selten. Momentan ist mein Terminkalender derart überfrachtet, dass ich kaum einmal eine ruhige Minute finde. Früher ging das in Bus und Bahn immer ganz gut, aber seit ich ein Auto habe, fällt das leider auch flach. Ich würde gern täglich mindestens eine Stunde mit einem guten Buch verbringen wollen, aber komme effektiv auf vielleicht 10 Minuten im Schnitt.


Zu den Bloggern:

Ich möchte den Preis vergeben an die gute Sandra von readandbeyourself und die Schmökerstube, die ich grad erst entdeckt habe, aber die mir ganz gut gefällt. Glückwunsch, die Damen! :)

Montag, 6. Juni 2011

[Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen] Erster Zwischenstand!

Informiert habe ich euch ja bereits, dass meine Mitbloggerinnen Claudia, Sabrina und Yvonne mit ihrer Aktion


angefangen haben. Inzwischen gab es auch ein erstes Update dazu: Über 30 Listen wurden bereits abgegeben und es wird ersichtlich, dass sie sich von der Ursprungsliste, die 2004 vom ZDF herausgegeben wurde, teilweise signifikant unterscheidet. Die meisten Bücher stammen aus dem Fantasybereich, aber wider Erwarten dominieren weder Reihen wie "Harry Potter" noch Bis(s)".

Und die Damen haben etwas festgestellt, was mir bereits länger klar war: Es haben kaum Männer mitgemacht. Aus keinem anderen Grund habe ich meine Aktion "Männer, lest!" ins Leben gerufen, für die ich hier nochmal schamlos Werbung mache. ;)

Klick mich

[abc-Challenge] Mein Alphabet, Stand Mai 2011


Wie hier angekündigt, nehme ich mit dem Blog an der abc-Challenge teil. Daher folgen nun monatlich - gebündelt und aufgelistet - die Liste gelesener Bücher gemäß der Wettbewerbsregeln (s.o.).


Damit sind 9 von mindestens 12 Buchstaben ausgefüllt; gelesen habe ich insgesamt 11 Romane.

Hier die Liste:
A -
B -
C -
D -
E - Eine Billion Dollar (Andreas Eschbach)
E - Exponentialdrift (Andreas Eschbach)
F -
G - Gene Roddenberry's Andromeda: Gefangen im Schwarzen Loch (Frank Rehfeld)
H - Die Haarteppichknüpfer (Andreas Eschbach)
I -
J - Die Jagd auf den Meteor (Jules Verne)
K - Star Wars: Die Kundschafter
L -
M - Die Messertänzerin (Susanne Rauchhaus), Mein fahler Freund
N -
O -
P -
Q -
R -
S - Doctor Who: Stealers of Dreams (Steve Lyons)Solarstation (Andreas Eschbach)
T -
U -
V - Star Wars: Die Verschollenen
W -
X -
Y -
Z -

Statistik für: April

Freitag, 3. Juni 2011

[Rezension] "Mein fahler Freund"

(Stuttgart 2011; Verlag Klett-Cotta; Autor: Isaac Marion; Übersetzer: Daniel Sundermann; 298 S.; 19,95 €)

 

Klappentext

Das ist die Ironie, wenn man ein Zombie ist: Alles ist komisch, aber man hat nichts zu lachen, weil einem die Lippen verrottet sind.

Mit atemberaubendem Drive und sprühendem Witz legt Isaac Marion den ersten menschlich-warmen Zombie-Liebesroman vor.

"Ein tolles Buch, elegant geschrieben, anrührend und witzig, so verlockend wie ein Häppchen frisches Hirn."
Audrey Niffenegger

"Isaac Marion schlägt einen ganz neuen Ton an, der den Leser von der ersten Seite an am Haken hat."
Josh Bazell

Rezension

Ich bin kein Horrorfan. Das war ich nie. Bei Splatterfilmen schau ich gern weg. Ich bin ein Fan von Psychotrhillern; den menschlichen Geist zu vernichten bereitet mir mehr Spannung als zu lesen, wie man Hirn und Gedärm aus einem menschlichen Körper reißt.
Die Grundvoraussetzungen sind also die gleichen wie bei "Die Messertänzerin". Doch wo Susanne Rauchhaus mich wirklich überzeugen konnte und mir eine bunte Fantasywelt schmackhaft machte, so bietet Isaac Marion eine Postapokalypse und Zombies.

Dennoch kann mich der Roman aus dem Klett-Cotta-Verlag mit einem locken: Der versprochenen Liebesgeschichte. Ich bin kein großer Fan von Romanzen, aber einen Endzeit-Zombie-Roman mit einer Zombie-Mensch-Liebesgeschichte zu vermischen: Das ist ungewöhnlich, unnormal, mutig. Aber auf jeden Fall: Interesse weckend!

Und auf den ersten Seiten konnte mich der Roman wirklich fesseln. Im Vorwort wird aus dem Gilgamesch-Epos zitiert, das ich liebe. Eine Stelle, in der es um die Suche nach Unsterblichkeit geht. Und jedem Kapitel sind Bleistiftzeichnungen aus medizinischen Fachbüchern vorangestellt. Eine Gänsehaut ist schonmal garantiert. Aber, natürlich unterbrochen von blutlüsternenen Szenen und "spritzigen" Einlagen, dreht sich die Geschichte vor allem um R, besagtem "fahlen Freund". Er ist erst seit relativ kurzer Zeit ein Zombie, aber hat wie alle anderen auch seine Erinnerungen an früher verloren. Nur denkt er im Gegensatz zu den anderen häufig nach und sinniert über seine tote Existenz. Der Gegenwart dieser endzeitlichen Welt begegnet er mit Wortwitz und dunklen Humor. Nach außen ist er einer von vielen Zombies, aber in seinem Inneren ist er anders.

Und Isaac Marions schafft es, mit seinem Schreibstil diese geschundene und vergewaltige Welt plastisch darzustellen. Die Abstumpfung der Zombies - aber auch, was noch schrecklicher ist, der lebenden Menschen - und die Sinnlosigkeit ihres Tuns. Marions Formulierungen sind frisch und laden zu Assoziationsketten im Hirn ein.

Leider schafft es der Autor trotz der dunklen, aber witzigen Art nicht, den Roman auf lange Zeit spannend zu halten. Wenngleich das Ende sehr spannend ist und auf ein gut erkennbares Ziel zusteuer, so gilt es im Verlauf des Romans immer wieder Durststrecken zu überwinden - gerade im Umgang mit Julie, für die ich mich so gar nicht erwärmen konnte. Mit seiner Sensibilität überrascht R, aber Julie lässt genau das vermissen. Manchmal erschien mir der Zombie menschlicher als sein Pendant, das noch einen Puls besaß! Ihre Handlungen und ihre ganze charakterliche Art machen es schwer, sich mit ihr identifizieren zu können und sich für sie zu erwärmen.

Noch einmal vielen Dank an den Verlag Klett-Cotta

Besonders interessant und verstörend ist der Nebenplot um Perry Kelvin - bzw. seine Geschichte, die man nur durch R kennen lernt, der ihn getötet und sein Gehirn gefressen. Dadurch hat R einen Teil von Perry in sich aufgenommen und erlebt immer wieder Flashbacks von einem Toten. Und diese Erinnerungen verändern R auch langsam.
Dennoch entstehen allein beim Gedanken an all das grässliche Bilder in meinem Kopf - aber genau das gehört einfach zu einem Zombie-Roman! Denn es sind starke und verstörende Emotionen, die genau das erreichen, was das Genre bewirken will.

Kurzbewertung

Für mich: guter Durchschnitt - für andere: lest selbst. Für Genrefans: Ein Muss!