Posts mit dem Label Dozent werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dozent werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 13. Dezember 2011

[In eigener Sache] Dozent C. - Teil 2

Mein Schlüssel - für meinen Klassenraum! =)
Den ersten Teil des Berichts findet ihr hier: Hatte ich meine Klasse in der ersten Woche noch leicht heiser unterrichtet, war ich diesmal gut genug auskuriert und wieder voller Tatendrang. 

Bei der ersten Sitzung ging es vor allem um Grundlagenbegriffe: literarische Genres, Erzählperspektiven und die berühmte Inspiration. Heute sollte es aber knallhart ums Schreiben selbst gehen. Denn die Schüler hatten eine Hausaufgabe aufbekommen, die ausgewertet wurde und die ich auch gleich in den Unterricht einbezog, um Prämisse, Exposé und Verlagsanschreiben abzuhandeln. 
Genauso interessiert wie beim letzten Mal wurden mir wieder etliche Fragen gestellt - insbesondere als das Thema Verlage aufkam und ich Publikumsverlage und DKZV ansprach und einige private Erfahrungen zum Besten gab.

Auch diesmal verließ ich das Klassenzimmer wieder gut gelaunt - wenngleich noch der Dozentenbericht neben mir auf dem Tisch liegt und ausformuliert werden möchte. 

Doch so viel zum ersten Auftritt von C. dem Dozenten, denn: Es - lief - großartig! Ich könnte kaum zufriedener sein!

Hier nochmal der Hinweis: Im Mai 2012 wird es wieder einen Kurs geben! :-)

Freitag, 2. Dezember 2011

[In eigener Sache] Dozent C. - Teil 1

Das hier ist ein zweiteiliger Erlebnisbericht meines ersten Kreativ-Schreib-Kurses, den ich an meiner hiesigen Volkshochschule als Dozent gehalten habe: 

Wie ich einigen gegenüber bereits erwähnt hatte, bin ich seit einiger Zeit unter die Dozenten gegangen. Unsere hiesige Volkshochschule bietet im literarischen Bereich Kurse an und Anfang des Jahres hatte ich mich dort mit meinem Kurs "Schreib gut - für Autoren und Laien" beworben. 
 Nun, um genau zu sein, habe ich mich zwei Volkshochschulen beworben: Einmal die städtische und dann die Gemeinde-Volkshochschule im benachbarten Landkreis. 

Der Unterrichtsplan: in der Eingangshalle
der VHS ausgehangen - und mit mir drauf!
Die Reaktionen hätten nicht unterschiedlicher sein können: Die städtische VHS reagierte verhalten auf mein Angebot, da man bereits einen Kurs mit einem etablierten Schriftsteller älteren Semesters hatte (um die 40, während ich mit meinen Anfang 20 noch ein regelrechter Jungspund bin). Doch man war so "nett" und nahm mich trotzdem auf. Die Gemeinde-VHS wiederum reagierte sehr positiv und geradezu enthusiastisch; man überredete mich sogar zu einem Jugendkurs. 
Doch die Teilnahmen? Während sich ganze zwei (sic!) Leute für die Gemeindekurse interessierten und das damit ins Wasser fiel, haben sich insgesamt neun Leute für den Stadtkurs eingetragen! Für die Art des Kurses und die Umstände ist das ein grandioses Ergebnis. Und - das möchte ich betonen - als "Anfänger", gegen Konkurrenz und mit einem Minimum an Werbung! 
Selbst die Volkshochschulleiterin hatte mich gelobt, dass sie mit so einem regen Interesse nicht gerechnet habe - und verpflichtete mich im selbem Atemzug gleich für das nächste Semester. Das sind doch tolle Nachrichten, oder?!

Mein Klassenzimmer: Links davor, rechts danach.
Aber nun zum Kurs an sich: Er ist in zwei Sitzungen geteilt, jeweils Montagabends. Der erste Termin war letzte Woche, am 21.11. Wie zu erwarten war ich aufgeregt, aber vor allem ängstlich. 
Warum ängstlich? Nun, ausgerechnet zwei Tage vor dem großen Tag - zwei Tage vor meinem D-Day wurde ich heiser! Gibt es das? Ja, das tut es! Klischeehafter ging es kaum, doch dank starken Medikamentenkonsums konnte sich meine Stimme die drei Schulstunden hindruch halten und der Kurs lief.

Wie war meine Klasse? Super! Ich hatte von 23 bis 73 Jahren und vom Romancier bis zum Märchenerzähler alles sitzen. Sehr nette und höfliche Leute mit interessierten Fragen, ergiebigen Diskussionen und einem wirklichen Interesse an der Literatur und am Schreiben. 
Die Sitzungszeit habe ich gut rumbekommen und verließ an jenem Tag die Volkshochschule mit dem guten Gefühl, geholfen zu haben.

Doch wie sollte Woche Zwei werden? Dazu später mehr. ;)


Freitag, 15. Juli 2011

Nenn mich Dozent, Baby!

Früh übt sich der Dozent (Quelle)
Schon seit Jahren höre ich es und man schlägt es mir um die Ohren: Ich solle doch Lehrer werden. Werte Damen und Herren, reicht Ihnen für den Anfang der Begriff Dozent? Denn ab Herbst dieses Jahres bin ich einer.

An den beiden Volkshochschulen meiner Heimatregion werde ich einen Kurs in Creative Writing bzw. Kreativen Schreiben unterrichten.
Wird es ein Flopp, dann weiß ich, dass dieser Bereich des Bildungssystems doch nichts für mich ist. Wird es ein Erfolg, dann könnte ich meine Gedanken konkretisieren, vielleicht wirklich einmal Dozent zu werden.
Doch wie auch immer, ich bitte euch:

Verbreitet die Kunde! Macht mich viral!

Kann man von sich behaupten, gut schreiben zu können? Ist man damit bereits ein Schriftsteller? Und muss man dann nicht alles wissen über Protagonist und Prämisse? Oder was „in medias res“ von „ab ovo“ unterscheidet – ja, das kann sicherlich helfen. Aber dieser Kurs auch! Denn er bietet Klärung für alle diese Fragen.

Weitere Infos findet Ihr auf den folgenden Seiten:


SEMINARDATEN


Kurs D862: "Schreib ich gut - Für Autoren und Laien"
Kreisvolkshochschule Saalekreis, Am Saalehang 1, Merseburg; 7./14.11.2011; je 18:00-20:15 Uhr




Kurs R3102: "Schreib|gut - für Autoren und Laien"

Volkshochschule Halle, Oleariusstr. 7, Halle (Saale); 21./28.11.2011; je 18:00-20:15 Uhr