Dienstag, 31. Mai 2011

[Aktion] Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen

Kurz, nett und bündig: C. fördert mal wieder eine Aktion. Hier die Regeln:

Claudia, Sabrina und Yvonne suchen neue Lieblingsbücher!

Liebe Leser, 

wie schon angekündigt startet morgen, am 01.06.2011, die Aktion "Blogger suchen die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen". Ich freue mich sehr auf Eure persönlichen Lieblinge. So könnt Ihr mitmachen:

1. Schickt mir zwischen dem 01.06. und 01.08. 2011 eine Liste mit Euren 15 Lieblingsbüchern. Einfach per E-Mail an gapcomics@gmail.com oder als Kommentar direkt hier beim Beitrag!
2. Vermerkt auf der Liste Euren Namen, Wohnort und Euer Alter.
3. Bücher aus Serien zählen einzeln, Ihr solltet also nicht schreiben "Biss-Trilogie", sondern Euch z.B. für "Biss zum Morgengrauen" entscheiden.
4. Die Reihenfolge der Bücher ist egal, nur die Anzahl der Nennungen auf allen Listen zählt. 
5. Insgesamt nehmen 68 Blogs an der Aktion teil - reicht aber bitte Eure Liste nur bei einem dieser Blogs ein.
6. Gerne könnt Ihr im Freundes- und Familienkreis weitere Listen einsammeln und diese (wieder mit Namen, Wohnort und Alter) bei mir einreichen.
7. Auf meinem Blog findet Ihr regelmäßig Updates zur Aktion, genau wie bei allen anderen teilnehmenden Bloggern. (Auch wenn ich mich freue, wenn Ihr mich unterstützt, so empfehle ich euch, die Stimme bei einem anderen Teilnehmer abzugeben; für mehr Vielheit in der Blogszene!)

Hier meine 15 Antworten (zur Not gehen auch weniger):
  1. Die Physiker von Friedrich Dürrenmat
  2. Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde
  3. Verrat von Matthew Stover
  4. Herr Lehmann von Sven Regener
  5. Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach
  6. Club der toten Dichter von Nancy H. Kleinbaum
  7. 1984 von George Orwell
  8. Der Tausendjahresplan (Foundation-Trilogie I) von Isaac Asimov
  9. Quest von Andreas Eschbach
  10. Dynastie des Bösen von Drew Karpyshyn
  11. Stern der Laren von Leo Lukas
  12. Gateway von Frederik Pohl 
  13. Der lange Abschied von Raymond Chandler
  14. Das gestrandete Imperium von Michael Marcus Thurner
  15. Friedhof der Raumschiffe von Cathrin Hartmann
Fertig.
Punkt.
Mitmachen!

Einfallsreichtum unserer Literaturblogger

Dass ich mir hiermit keinen Award verdiene, sollte klar sein, aber, gerade in Anbetracht der laufenden Akion "Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen" ist mir einmal wieder aufgefallen, wie uninspiriert manche Blogs benannt werden.
Wenn ich einen Bücherblog besitze, dann sollte ich (nie) diese Tipps befolgen:

Plakative Titel wie "Buch"/"Bücher", "Lesen" oder "Literatur" verwenden
Meinen Namen immer und überall einbinden

[30 Day Book Meme] Day 15 | Favorite Book dealing with foreign Culture ... und Verschnaufpause!

Literatur zu fremden Kulturen ist immer ein schwieriges Thema. Man selbst weiß ja nicht, ob der Autor besagte Kultur wirklich kennt oder - wie das berühmteste Beispiel Karl May - einfach nur ihm bekannte Fragmente verwendet.

Doch Harry Thürk hat für über zwanzig Jahre in Ostasien gelebt (laut seiner offiziellen Website), also darf ich ihm wohl vertrauen, wenn er seinen Protagonisten Lim Tok von Hongkong und seinen Einwohnern berichten lässt. Denn "Der maskierte Buddha" ist in dieser Sicht ein wunderschöner Roman. Er fängt die Lebensart der Asiaten und speziell der Hongkonger sehr gut ein.


... uuuund wir haben Halbzeit! Fünfzehn von dreißig Aktionstagen liegen hinter uns und ich will euch und mir in dieser Feiertagswoche mal eine kleine Auszeit gönnen; auch, um andere Projekte anzugehen und etwas zu bewerben. Daher nimmt sich die Schmuddelecke eine Woche Auszeit vom Mem; am 7. Juni geht es dann weiter mit der Zielgeraden!

Montag, 30. Mai 2011

[Männer, lest!] Gewinnspiel gestartet!

Vielleicht klappt es ja ...
In diesem Beitrag hatte ich ja bereits auf meine Gewinnspielaktion "Männer, lest!" hingewiesen. Dieser Beitrag hier soll quasi als offizielle Eröffnung fungieren.
Einerseits will ich euch die Regeln nochmal in komprimierter Form wiedergeben, andererseits möchte ich euch das Ergebnis einer Bastelarbeit zeigen, denn die Aktion hat jetzt auch ihr eigenes Logo!

Die Bedingungen:

  1. Schnappt euch einen lesenden "Mann" (Bruder, Schwager, Freund, euch selbst, egal*)
  2. Fotografiert ihn.
  3. Schickt das Foto bis 31.08.2010 an mich
Zusenden könnt Ihr die Daten per E-Mail an gapcomics@gmail.com, über mein Blogprofil oder hier in den Kommentaren. Zum Ende der Aktion werde ich alle Bildeinsendungen anonym in einem Beitrag anzeigen und dann Lose ziehen.


Der Preis:

Autor: Veronique Ovaldé
Unter den Teilnehmern verlose ich ein Exemplar des Romans "Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr" von Veronique Ovaldé. Der ursprüngliche Ladenpreis betrug 16,90 €, Porto vermute ich irgendwo um die 2-3 €. Ein Preis im Gegenwert von etwa 20 €. Das dürfte dem Anlass angemessen sein, oder?

Hier eine kurze Inhaltsangabe:

Die Männer im allgemeinen gefallen Lili sehr. Und sie gefällt den Männern: dem sanften Samuel. Und dem skrupellosen Yoim.
Ein Roman über Liebe und Abhängigkeit, dessen hypnotische Sprache süchtig macht.

Dann wünsche ich euch viel Glück!

*Hier wieder der Tipp an die Mädels, die vielleicht grad nicht auf die Schnelle einen Mann zur Hand haben: Bildausschnitt und weiter Pullover tut's auch. ;)

Die Aktion an sich:

Auch nach dem 31.08. bleibt die Aktion übrigens bestehen. Dann aber als Kampgne mit der Aufforderung "Männer, lest!". Zu gegebener Zeit werde ich Entsprechendes hier verlinken. Ich würde mich über rege Teilnahme freuen! :)

[30 Day Book Meme] Day 14 | Book that should be on College required Reading List

Das Problem mit dieser Frage ist die Sache, dass die meisten Bücher, die ich empfehlen würde, bereits auf den Lehrplänen stehen!

Daher fällt mir die Auswahl nicht so leicht, wie ich ursprünglich gedacht habe. "Club der toten Dichter"? Drauf. "Andorra"? Check. "Das Bildnis des Dorian Gray?", "Schachnovelle?" - bei unserer Lehrerin waren sie dabei. Schlussendlich kam ich auf ihn:



Ich traf zufällig auf Sven Regeners "Herr Lehmann", als die aktuelle Verfilmung seinerzeit bereits erschienen war und die Buchhandlung die letzten Romane zum Film losbekommen wollte. Ich bin der Krabbelkiste bis heute dankbar!
Der Roman wirft ein schönes Schlaglicht auf die Zeit kurz vor der Wende, also eignet sich sowohl für Deutsch- wie Geschichtsunterricht. Er ist selbstironisch, locker geschrieben und leicht zu lesen. Also sollte selbst der uninteressierte Schüler damit wenige Probleme haben.

Sonntag, 29. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 13 | Favorite Childhood Book

Ich weiß leider den genauen Titel nicht mehr, doch es ging um einen Feuerwehmann namens Wasserhose, der nur in Ruhe seine Lieblingsstulle essen will, aber immer wieder zum Einsatz gerufen wird. Als Grundschüler hab ich das Buch immer mal ganz gern gelesen, aber ein wahrhaftiges Lieblingsbuch hatte ich nie. Doch dieses kommt noch am nächsten heran.

Nur kann ich euch leider keine Textauszüge oder Bilder zeigen. Denn diverse Suchmaschinen können mit dem Titel nichts anfangen und das Original wurde - das weiß ich noch - irgendwann unserer Gemeinebücherei gespendet. So konnten sich nach mir auch noch andere daran erfreuen!

[Gewinnspiel] Männer, lest!

Das Gewinnspiel:


In meinem Jubiläumsbeitrag zum 1.000sten Voyeur (siehe hier) hatte ich euch ja angekündigt, dass ich ein kleines Gewinnspiel plane. Aber glaubt Ihr ernsthaft, dass ich hier Sachen einfach so verschenken werde? ;)

Mit dem Gewinnspiel selbst will ich eine Aktion verknüpfen, die mir schon länger im Kopf herumgeistert: Ich bin der einzige männliche Bücherblogger! Zumindest subjektiv. Und auch in allen Statistiken schneiden wir Männer mit dem Lesekonsum wesentlich schlechter ab, daher meine Aufforderung: "Männer, lest!"


Die Bedingungen:

Hier werd ich mal grafischer. Macht von euch oder von eurem Freund, eurem Bruder oder einem anderen männlichen Bekannten/Verwandten ein Foto. Die Bilder dürfen auch gern anonymisiert sein. Wichtig ist mir nur: Man muss erkennen, dass ein Kerl ein Buch liest. (Alternativ: Man soll erkennen, dass jemand, der ein Kerl sein könnte, ein Buch liest. Mädels, kreative Winkelaufnahmen sind auch erlaubt. ^^)

Jedenfalls: Fotografiert einen Kerl, der ein Buch liest, und schickt mir das Foto oder einen Link zum Foto bis 31.08.2011. 


Zusenden könnt Ihr mir die Daten per E-Mail an gapcomics@gmail.com, über mein Blogprofil oder hier in den Kommentaren. Zum Ende der Aktion werde ich alle Bildbeiträge anonym in einem Beitrag anzeigen und dann - unter Aufsicht - Lose ziehen.


Der Preis:

Autor: Veronique Ovaldé
Unter den Teilnehmern verlose ich ein Exemplar des Romans "Die Männer im allgemeinen gefallen mir sehr" von Veronique Ovaldé. Der ursprüngliche Ladenpreis betrug 16,90 €, Porto vermute ich irgendwo um die 2-3 €. Ein Preis im Gegenwert von etwa 20 €. Das dürfte dem Anlass angemessen sein, oder?

Hier eine kurze Inhaltsangabe:

Die Männer im allgemeinen gefallen Lili sehr. Und sie gefällt den Männern: dem sanften Samuel. Und dem skrupellosen Yoim.
Ein Roman über Liebe und Abhängigkeit, dessen hypnotische Sprache süchtig macht.

Dann wünsche ich euch schon einmal viel Glück!

Samstag, 28. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 12 | A Book so emotionally draining you couldn't complete it or had to set aside for a bit

Puh, keines. Meine ehrliche Antwort. Es gab mal einen italienischen Gorehorror-Roman, den ich aus Ekel nicht mehr weitergelesen habe, aber das war eine Prinzipentscheidung. Heute weiß ich den Namen auch nicht mehr.

Bei der Frage gab's also nicht viel zu Holen für euch. ^^

Freitag, 27. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 11 | The Book that made you fall in Love with reading

So ein richtiges Buch gab es gar nicht, das mich zum begeisterten Romanleser gemacht hat, doch es gab einen Roman, mit dem alles begann: "Star Trek: Die Beute der Romulaner".





 In einem größeren Kaufhaus entdeckte ich etwa ein Jahr nach meinem ersten Roman, dass es auch Romane zu Star Trek gab! Und da mir das Lesen des ersten Romans Vergnügen bereitet, dachte ich mir: "Komm, das war doch toll. Noch einmal?"

Und bis heute hat sich das nicht geändert. Roman hat sich an Roman gereiht!

Donnerstag, 26. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 10 | The first Novel you remember reading

Da gehen wir insgesamt über 12 Jahre zurück: Wir schreiben den Sommer 1999. Der Western-Look war gerade wieder Trends, Handy und Internet waren kaum verbreitet. Und George Lucas setzte Star Wars neu auf.
Nach Spezialausgaben der alten drei Filme, sollte in diesem Sommer auch der neue Film "Star Wars: Episode I - Die Dunkle Bedrohung" in die Kinos kommen. Der kleine C. war damals noch Grundschüler in der 3. Klasse. Im Deutschunterricht waren wir immer noch damit beschäftigt, Buchstaben und Satzzeichen zu lernen und Sätze richtig zu lesen.

Und in diese Situation kommt nun Star Wars, das mich seinerzeit restlos begeisterte. Ich wollte unbedingt alles haben - und dazu zählte auch der Roman zum Film. Eines Morgens radelte ich also los, nachdem meine Mutter in den Produkthinweisen des örtlichen Supermarkts sah, dass dort der Roman angeboten würde. Ich brauchte von April bis August, um ihn zu lesen.


 Dann kam der Kinobesuch - und ich war irgendwie enttäuscht. Zu jener Zeit wusste ich es noch nicht, aber ich hatte meine Liebe zu Büchern entdeckt. Weil in ihnen einfach viel mehr passiert als es ein Film jemals zu transportieren vermag! Unter anderem hatten ja komplette Szenen im Film gefehlt, auf die ich damals gewartet hatte.
Und aquch wenn ich den Roman bis heute noch nicht wieder gelesen habe, so nimmt er wohl immer einen nostalgisch-verklärten Platz in meinen Erinnerungen ein.

Mittwoch, 25. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 09 | A Book you've read more than once





Am häufigsten habe ich den Roman "Quest" gelesen - mal wieder von Andreas Eschbach. Ja, ich bin ein Eschbach-Fanboy! Doch hier liegt es anders: Es war der erste Roman Eschbachs für mich - und er hat mir gezeigt, dass ich mich auch mit anderen Charakteren anfreunden kann als denen, die mir in Star-Wars- oder Star-Trek-Romanen vorgelegt werden. 


Gelesen habe ich den Roman, seit ich ihn 2002 kaufte, übrigens ganze fünf Mal. Meine normale Leserate für Romane beträgt ein bis zwei Mal. Da ist das schon ein ordentlicher Rekord!

100 Bücher, die man gelesen haben sollte ...

Auch wenn ich generell die Meinung vertrete, dass man nicht nach Bestsellerlisten sondern dem eigenen Geschmack lesen sollte, so habe ich diese Aufstellung bei so vielen Blog gefunden, dass ich mich fast dazu genötigt fühle, sie hier auch mal durchzunehmen. 
Mal schauen, wie viel dieser ultimaten Empfehlungen ich bereits gefolgt bin. Fett markiert bedeutet  gelesen, kursiv ist in Planung.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel (nur Teile vom AT)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse (bislang zwar nur angelesen, aber es liegt auf meinem SuB)
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder (angelesen... mag ich nicht!)
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee (sogar im Original!)
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Diris
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Immerhin, ich habe 11 Bücher gelesen! Bedenkt man, dass ich mich den Bestsellern generell verweigere und seit dem ersten Buch auch Harry Potter entsagt habe, geht die Bilanz ja noch. ^^

Dienstag, 24. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 08 | An unpopular Book you believe should be a Best-Seller

Das ist diesmal recht einfach. Es gibt ein Buch, das es wirklich verdient hätte. Und wenn ich den Titel nenne, werdet Ihr verstehen, warum es wohl niemals große Auszeichnungen erhalten wird: "Star Wars: Dar Erbe der Jedi-Ritter 13: Verräter" (US-Titel: "Star Wars: The New Jedi Order 13: Traitor").


Dieser Roman ist das Erstlingswerk von Matthew Stover. Er beschreibt den Werdegang von Jacen Solo - dem Sohn von Han und Leia - nach dessen Gefangennahme im Yuuzhan-Vong-Krieg. Falls jemand mit Dantes "Göttlicher Komödie" vertraut ist, der wird diesen Roman lieben. Mit einigen weiteren Erklärungen hier und einigen inhaltlichen Kürzungen da hätte der Roman auch hervorragend als eigenständiges Werk außerhalb der Star-Wars-Saga funktioniert. Und wie er funktioniert hätte!

Montag, 23. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 07 | A Book that's hard to read

Es ist weniger schwer zu lesen als schwer zu interpretieren: "Also sprach Zarathustra". Friedrich Nietzsches Werk um einen fiktiven Zarathustra, der über Menschen, Götter und das Sein an sich philosophiert. So viele verschiedene Denkansätze kann man herauslesen. Und so viele - einschließlich der Nationalsozialisten, aber auch Martin Buber oder Richard Strauss - haben sich dieses Werkes bereits bedient.


Und das Buch hat uns auch ein sehr bekanntes Zitat hinterlassen: "Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!"


Ich denke, ich werde mich in absehbarer Zeit einmal wieder damit beschäftigen!

Sonntag, 22. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 06 | A Book that makes you cry

Wirklich geweint habe ich bei noch keinem Roman. Aber es gab einige Romane, die mich traurig gestimmt haben. In letzter Zeit war dies aber nur einer gewesen, den ich jetzt mal nennen werde:

Ja, es ist mal wieder ein Eschbach-Roman. In diesem Fall: "Eine Billion Dollar". Hätte ich ihn nicht vor kurzem rezensiert, dann stünde hier vermutlich ein anderer Titel. Doch mir sind die Geschehnisse um die arme Constantina Volpe noch so gut im Gedächtnis geblieben, dass es mir einfach leid tut. Einer der Vacchi-Söhne wollte John Fontanelli einen "Gefallen" erweisen und hat deswegen seine alte Studienfreundin Constantina auf eine Yacht eingeladen. John ist von dieser eingefädelten Aktion kaum begeistert und schickt Constantina am Ende wieder weg, welche aber beim Verlassen auf Johns alten Freund Marvin trifft. Der ewig geldlose New-Yorker nutzt die angehende Staatsanwältin aus. Wir erfahren später, dass sie zu einer Tänzerin in Marvins Band und schließlich einer Drogensüchtigen herabsteigt, um schlussendlich an einer Überdosis in irgendeiner schmuddeligen Seitenstraße zu sterben.

Das hatte mich ziemlich mitgenommen. Ein so aussichtsreiches Leben, das so extrem den Bach runtergeht.

Samstag, 21. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 05 | A non-fiction Book that you actually enjoyed

Das lässt sich recht leicht beantworten: "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod". Bastian Sick schafft es auf hervorragende Weise, das Thema der deutschen Sprache interessant darzustellen. Weisen die Fortsetzungen gelegentliche kleine Durstrecken auf, ist hier die geballte Ladung und der volle Humor vertreten, die die Werke derart populär machten.


Da ich allerdings vorhabe, die Bücher auch einmal zu besprechen, halte ich mich mit einer detaillierteren Bewertung noch zurück.

Freitag, 20. Mai 2011

[In eigener Sache] Zum tausendsten Male ... und mit Geschenken!

So ein Jubiläum passiert dann doch eher selten: Zum 1.000 (sprich: eintausendsten) Male wurde mein Blog gestern angeklickt. Der Ticker zählt munter weiter und das darf er auch gern lange weiter tun! Ich habe einige fleißige Voyeure unter meinen Besuchern - oder umgekehrt.
Euch sei jedenfalls ein großer Dank ausgesprochen!




Und natürlich will ich dieses Jubiläum auch feiern. Also macht euch darauf bereit, dass ich in den kommenden Tagen die Regeln für ein kleines Gewinnspiel aufstelle. Seid bereit! =)

[30 Day Book Meme] Day 04 | A Book that reminds you of Home

Ich weiß nicht, wie er es schafft, aber "Herr Lehmann" lässt mich an Zuhause denken; obwohl der Roman in Berlin spielt, das einerseits viele Autostunden von mir entfernt liegt - und ich andererseits noch nie überehaupt besucht habe!

Dennoch vermag die Art und Weise des Romans, mir ein heimeliges Gefühl zu geben. Die alltäglichen Probleme Herr Lehmanns oder auch seine Unfähigkeit, endlich in Gang zu kommen; sie erinnern mich zu sehr an mich oder andere in ebenjenem Alter.
Die simple Identifizierung mit vielen der Charaktere verschafft mir dieses heimelige Gefühl beim Lesen. Als besuche man einen alten Freund. :)

Donnerstag, 19. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 03 | A Book that completely surprised you (bad/good)

In jenem Fall darf ich einen Star-Wars-Roman nennen. Vom deutschen Titel, "Mace Windu und die Armee der Klone", schloss ich auf einen B-Movie-verdächtigen Handlungsplot. Doch Matthew Stover hat mich extrem überrascht, was die Qualität seines Werks angeht. Ich habe den Roman nach anfänglichen Anbandelungsproblemen geradezu verschlungen und gern wieder gelesen. Der Roman führte übrigens auch dazu, dass Mace Windu für mich endlich zu einem plastischen Charakter wurde. Denn die Darstellung seitens Samuel L. Jacksons in den Filmen fand ich immer mehr als mau.


Im Original trägt er übrigens den sinnigeren Titel "Shatterpoint" (dt. "Bruchpunkt"), eine Machttechnik, die im Roman eine zentrale Rolle spielt und von Mace Windu beherrscht wird.

Mittwoch, 18. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 02 | Your least favorite Book

Es gilt allgemeinhin als Klassiker, doch konnte ich mich für "Romeo und Julia" niemals erweichen. Vielleicht lag es daran, dass das Werk und ich seinerzeit einen schlechten Start hatten (Schule, langweilige Deutschlehrerin, dröge Besprechungen), aber bis heute zucke ich mit den Schultern bei diesem Shakespeare'schen Drama.



Bislang konnte mich keine Umsetzung des Stoffes wirklich reizen. Ich denke, zum Teil wird es einfach an der inflationären Verwendung des Dramas liegen. In fast jeder Comedy oder TV-Serie gibt es mindestens eine Episode, die sich um das Werk dreht - oder die die schulpflichtigen Hauptdarsteller vielleicht aufführen müssen. Das könnte für mich auch zu der fehlenden Begeisterung beitragen.

Ich lasse mich jedoch gern eines Besseren belehren, falls jemand einen guten Tipp hat.

Dienstag, 17. Mai 2011

[30 Day Book Meme] Day 01 | Your favorite Book

Etwas als Lieblingsbuch zu bezeichnen ist fast unmöglich. Es gibt so dermaßen viele Bücher, die mir gefallen und die ich toll finde und am liebsten immer wieder lesen würde.

Aber ich muss mich ja entscheiden, nicht? Daher fällt meine Wahl auf - wie kann es anders sein? - einen Roman von Andreas Eschbach: Quest.



Dieses Buch hat für mich viele schöne Kindheitserinnerungen, zumal ich es in einer Buchhandlung während eines Familienurlaubs ergatterte. Die Atmosphäre gefiel mir, das dargestellte Universum war beeindruckend, und die Handlung und Auflösung lässt mich bis heute nachdenklich werden. Dieses Buch hat mich seinerzeit tief geprägt und beeinflusst.

[30 Day Book Meme] Die Regeln

Die gute Amy von It's just Tea! hat heute ein tolles Projekt gestartet - das 30-Tage-Buch-Mem. Jeder Tag soll dazu dienen, etwas von sich und seinem Leseverhalten anderen näherzubringen. Und da ich einen Bücherblog betreibe, will ich da nicht nachstehen.

Und IHR seid natürlich dazu angehalten, euch auch zu beteiligen. Schreibt und linkt mir einfach kurz einen Kommentar! Hier die Übersicht der einzelnen Tage:


Day 01 | Your favorite Book
Day 02 | Your least favorite Book
Day 03 | A Book that completely surprised you (bad/good)
Day 04 | A Book that reminds you of Home
Day 05 | A non-fiction Book that you actually enjoyed
Day 06 | A Book that makes you cry
Day 07 | A Book that's hard to read
Day 08 | An unpopular Book you believe should be a Best-Seller
Day 09 | A Book you've read more than once
Day 10 | The first Novel you remember reading
Day 11 | The Book that made you fall in Love with reading
Day 12 | A Book so emotionally draining you couldn't complete it or had to set aside for a bit
Day 13 | Favorite Childhood Book
Day 14 | Book that should be on College required Reading List
Day 15 | Favorite Book dealing with foreign Culture
Day 16 | Favorite Book turned Movie
Day 17 | Book turned Movie and completely desecrated
Day 18 | A Book you can't find on Shelves anymore that you love
Day 19 | A Book that changed your Mind about a particular Subject (non-fiction)
Day 20 | A Book you would recommend to an ignorant/racist/closed minded Person
Day 21 | A guilty Pleasure Book
Day 22 | Favorite Series
Day 23 | Favorite Romance Novel
Day 24 | A Book you later found out the Author lied about
Day 25 | Favorite autobiographical/biographical Book
Day 26 | A Book you wish would be written
Day 27 | A Book you would write if you had all the Resources
Day 28 | A Book you wish you never read
Day 29 | An Author that you completely avoid/hate won't read
Day 30 | An Author that you will read whatever they put out

PS: Solltet Ihr erst später hierauf aufmerksam werden; es sollte kein Problem sein, die Tage nachzuholen. So ernst und streng sind die Regeln schon nicht. ;)

Samstag, 14. Mai 2011

[Rezension] "Solarstation"

(Verlag Bastei Lübbe, D 1999, Andreas Eschbach, 316 S., DM 12.90)


Klappentext

Im Jahr 2015: Hauchdünn und kostbar sind die Sonnensegel der japanischen Solarstation NIPPON. Von ihnen aus wird die Erde mit Energie versorgt. Als die Energieübertragung versagt, denken Leonard Carr und die Mannschaft der Station zuerst an eine technische Panne. Doch dann geschieht ein Mord, und ein fremdes Raumschiff dockt widerrechtlich an. Entsetzt erkennt die Besatzung, daß sie Spielball in einem Plan ist, der die Station zu einer nie dagewesenen Bedrohung für die Erde werden läßt. Leonard hat nur eine Chance gegen die kalte Präzision, mit der seine Widersacher vorgehen: Er kennt alle Geheimnisse der Solarstation und weiß beim Kampf, die Gesetze der Schwerelosigkeit für sich zu nutzen ...

Der erste Thriller des nächsten Jahrtausends. Eine Art Stirb langsam im Weltraum von einem der begabtesten deutschen SF-Autoren der Gegenwart.

Kommentar

Es erstaunt mich bis heute, dass Andreas Eschbach die Entwicklung im arabischen bzw. islamischen Kulturraum derart realitätsnah dichtete. Natürlich gibt es keinen neuen Propheten, der einen heiligen Krieg begonnen hat, aber als der Roman im Original 1996 (beim Schneekluth-Verlag) erschien, war von Krieg gegen Terror, Dschihad und anderen Schlagwörtern höchstens in Insiderkreisen die Rede. Für die breite Öffentlichkeit war all das (noch) Fiktion. Ebenso Fiktion wie die Idee gewaltiger Solaranlagen, die den weltweiten Stromhunger decken sollten. Diese gibt es zwar heute auch noch nicht, aber mit Ideen und Konzepten zu Solarparks in der Sahara kommt man dem Ganzen schon näher.

Daher finde ich den Hintergrund des Romans sehr interessant und spannend. Gerade mit dem heutigen Kenntnisstand wirken Eschbachs Recherchen fast prophetisch genau. Sogar das Detail, dass sich die USA aus dem Raumfahrtprogramm zurückzogen, stimmt in gewisser Weise. Denn es ist nämlich so, dass der amerikanische Protagonist Leonard Carr auf der japanischen Solarstation Nippon seinen Dienst tut. Er, der Weiße, ein "gaijin", muss also mit der fremden Kultur klarkommen und sich in ihr bewegen.
Bewegung ist auch ein gutes Stichwort, denn der Roman nimmt diese in zweifacher Hinsicht auf: Einmal in der Tatsache, dass auf der Raumstation selbst Schwerelosigkeit herrscht und die Charaktere mit diesen Auswirkungen kämpfen müssen; dabei bindet Eschbach diesen Effekt wunderbar in die Handlung ein. Und dann wäre da noch die Handlung, denn nach einigem einleitenden Vorgeplänkel wird eines der Stationsmitglieder tot aufgefunden und eine unbekannte Raumsonde dockt an die Station an. Schnell stellt sich heraus, dass die Terroristen an Bord den starken Mikrowellenstrahler der Station, der die gesammelte Solarenergie an Bodenstationen auf der Erde schickt, als Waffe nutzen wollen. In bewährter James-Bond-Manier haben die Bösen also vor, die Erde als Geisel zu nehmen und die Bevölkerung zu erpressen. Leonard Carr, der auf der Station kaum mehr als ein Hausmeister war, muss sich also den Bösen stellen und sie besiegen.
Klingt nach einfacher und geradlinig actionreicher Mainstream-Unterhaltung - ist es auch größtenteils. Dass diese Art Roman eher die Ausnahme bei Eschbach darstellt, erklärt sich leicht daraus, dass die Verlage, die seinen Erstling "Die Haarteppichknüpfer" ablehnten, nach mehr Action verlangten. Und die sollten sie bekommen, so Eschbach in einem späteren Rückblick. Dabei gelingt es ihm, die Geschichte in einem guten Rahmen und halbwegs ausgewogen zu halten, dass man am Ende nicht den Eindruck eines Actionthrillers hat. Sprachlich geschickt und subtil ist der Roman nicht - aber das erwartet auch keiner. Der Klappentext hält, was er verspricht, jedoch auf dem für Eschbach typischen hohen Niveau.

Bewertung

Einer der unüblicheren Eschbachromane, aber dennoch lesenswert!

Dienstag, 10. Mai 2011

Im Namen des Romans, der Erzählung und der Novelle - amen!

Ich wurde hierauf aufmerksam gemacht und unterstütze diese Kampagne aus vollem Herzen. Denn obwohl kindle, iPad und wie sie alle heißen das digitale Lesen angenehmer gestalten und wir auf Websites, Wikis und anderen Plattformen auch immer häufiger digital lesen, so geht doch nichts darüber, sich in eine Ecke zu krümeln und ein schönes Buch aufzuschlagen. Die Seiten umblättern, das Aroma der Druckerschwärze riechen, das Papier auf der Haut spüren ... oh je, ich sollte hier lieber abbrechen, bevor meine Beschreibung noch erotische Züge annimmt.

Jedenfalls, unterstützt mit:

Read the Printed Word!

(Dieses Banner findet Ihr ab jetzt auch auf dem Blog.)

Mittwoch, 4. Mai 2011

[Rezension] Eine Billion Dollar

(Bergisch Gladbach 2003; Verlag Bastei Lübbe; Autor: Andreas Eschbach; (887 S.; 9,95 €)


Klappentext

Der neue Roman vom Autor des JESUS VIDEOS

John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat…

Rezension

Nach meinem kleinen Kurzurlaub zur FedCon XX (Reisebericht siehe hier), geht es jetzt fröhlich weiter:

Wer nicht alles von Geld träumt - und sein Leben lang dafür arbeiten muss! Ich kann sogar Persönliches damit verbinden - die Zeit, als ich normal arbeitete und immer das Gefühl hatte, nichts zu verdienen und alles immer nur in ein großes gefräßiges Loch zu stopfen und die Zeit, in der ich Schüler, Arbeitsloser oder Student war und kaum bis nichts verdiente. Jeder kann Persönliches mit dem Thema Geld verbinden - deswegen dürfte Eschbachs Roman schon vom Grundthema her interessant sein.

Da der Klappentext den Inhalt bereits ganz gut zusammenfasst, will ich mich hier auch mit keiner detaillierten Inhaltsangabe aufhalten, denn die würde den Rahmen sprengen. Der Roman ist eine fast 900-seitige Biografie zu John Fontanelli. Wir erfahren über den New Yorker Pizzaboten italienischer Abstammung fast alles, was es zu wissen gibt - von seiner Schulzeit bis gar zu seiner Entjungferung! John ist der unumstrittene Protagonist des Romans - daher ist es auch gerechtfertigt, aber ich hätte mir an einigen Stellen mehr gewünscht - mehr Einbindung der Nebencharaktere. Malcom McCaine, der "geheimnisvolle Fremde", Johns späterer Geschäftspartner und advocatus diaboli, hätte durchaus einiges mehr an Hintergrund erfahren können, als die etwas lieblosen biografischen Zusammenfassungen.
Ich denke v.a. auch an die kleinen Geschichten nebenbei: Marco, Johns Leibwächter, der sich in in die Sekretärin Malcom McCaines verliebt und sie schließlich heiratet. Ebenso die Liebes- und v.a. Leidensgeschichte von Constantina Volpe interessierte mich sehr. Eine junge und aufstrebende italienische Rechtsanwältin, die im Verlauf des Romans durch ihre Liebschaft mit Johns altem Kumpel Marvin Copeland immer tiefer und tiefer sinkt und schließlich ein Ende erfährt, das mir regelrecht an die Nieren ging. Nur ist das Problem mit diesen Geschichten, dass sie kaum ausgearbeitet werden. Sie sind kleine Versatzstücke und Fragmente und werden teilweise in Nebensätzen abgehandelt. Hier hätte Eschbach meiner Meinung nach noch sehr viel mehr herausholen können - und dafür andere Teile des Romans kürzen. Ich könnte das Schneidemesser zwar an keinem bestimmten Punkt ansetzen, denn vieles fügt sich gut in die Haupthandlung ein oder ergänzt sie, aber in vielen Punkten kommt mir der Roman zu lang vor. Er hat sich gut gelesen, das steht außer Frage! Andreas Eschbach kann gut und interessant schreiben und auf seinem Niveau hätte er mir auch das Telefonbuch abtippen können - nur zieht sich gerade der Mittelteil des Romans an einigen Stellen. 

Doch das soll keine vernichtende Kritik sein! Eschbach schafft es wirklich, mich auf seinen fast 900 Seiten Romantext die ganze Zeit gefesselt zu halten. Dass bei dieser Länge gelegentlich kleinere Durststrecken entstehen, ist leider unumgänglich, doch Eschbach schafft es, an den richtigen Stellen wieder etwas einzustreuen, das mein Interesse erneut entfacht.
Und - so merkwürdig das auch klingt - ich folgte fasziniert seinen Erklärungen zum globalen Zins- und Finanzwesen, der Geldschöpfung, der Tobin-Steuer oder dem Diskontsatz. Ein Schriftsteller, der diese an sich trocken klingenden Themen interessant verpackt, verdient höchstes Lob! Dass er im Anhang des Romans zudem auf fast anderthalb Seiten seine Quellen aufzählt, sagt mir zumindest, dass er sich bei der Recherche einige Mühen gemacht hat. Leider, leider driftet er im Roman selbst allerdings manchmal in einen zu dozierenden Erzählstil ab. Und die überraschenden Wendungen sind an manchen Stellen zu vorhersehbar - allein wenn ich an die Paul Siegels Telefonnummer und ihre spätere Verwendung denke. Hier hätten ein oder zwei rote Heringe zur Ablenkung nicht schaden können. Allerdings liegen die jeweiligen Textpassagen z.T. auch hunderte von Seiten auseinander, so dass ein Gelegenheitsleser den Hinweis vielleicht schon wieder vergessen hat.
Doch Andreas Eschbach ist ein Bestseller-Autor und schafft es trotz dieser Kleinigkeiten (aus meiner Sicht) einen wunderbaren Roman fertigzustellen, der gut ausformuliert ist und spannend darstellt, was es mit der Hochfinanz oder dem Devisenmarkt auf sich hat und wie Geldschöpfung generell funktioniert. Der Leser erlebt all diese Erkenntnisse durch John Fontanellis Figur. Denn der Protagonist, der am Anfang des Romans ein einfacher Pizzalieferant ist, erforscht im Laufe der Handlung all die Details, für die er sich (wie der Leser vermutlich auch) vorher nie interessiert hatte. Was mich an John aber gelegentlich stört, ist seine Naivität und der mangelnde Ehrgeiz. Auch kommt das Romanende für mich sehr plötzlich und war beim ersten Lesen ziemlich unbefriedigend. Beim wiederholten Male muss ich allerdings erkennen, dass Eschbach hier den einzig möglichen Schnitt gemacht hat, denn auch er konnte nicht sagen, wie die Abstimmung zum World Speaker ausgehen wird. Es ist ein Patt zwischen Realismus und Spannung, der hier eingegangen wurde. Die einen werden das tolerieren, die anderen nicht.

Allerdings, das gebe ich gern zu, ist "Eine Billion Dollar" auch nicht die leichteste Kost und man sollte sich zwischen den einzelnen Kapiteln gelegentlich etwas Zeit für eigene Recherchen nehmen. Denn das Buch erklärt nicht nur, wie das heutige System funktioniert, sondern auch, was daran falsch ist - und warum. An vielen Stellen werden reale Begebenheiten diskutiert und man muss sich selbst mit Schrecken fragen, wie das Ganze in der Realität überhaupt funktionieren kann!

Kurzbewertung

Trotz weniger Längen spannendes und unterhaltsames Werk - besonders interessant für alle, die sich mit Wirtschaft und Geldschöpfung in ungezwungenem Rahmen auseinandersetzen wollen.